Was verbirgt sich hinter dem ?Stromsee??
Energiearten sammeln sich im Stromsee
Ein See enthält oftmals Wasser unterschiedlicher Herkunft. Da können ein kristallklarer Bergbach, ein kleiner Fluss und ein verstecktes, schmutziges Rinnsal Wasser unterschiedlichster Qualität in den See führen. Schöpft aber jemand Wasser aus dem See, so ist es immer ein Gemisch. Und genau so verhält es sich mit unserem Strom. Das Leitungsnetz - der „See" - enthält immer elektrischen Strom aus unterschiedlichsten Kraftwerken. Und immer entnimmt der Verbraucher den gleichen, gemischten Strom - auch wenn er sich beispielsweise entschieden hat, zu einem Stromanbieter zu wechseln, der Strom aus 80 Prozent Windkraft anbietet. Die Strom-Energieträger im Stromsee Deutschlands setzen sich aktuell in etwa wie folgt zusammen: 60 Prozent Kohle und Gas, 22 Prozent Kernenergie und etwa 18 Prozent erneuerbare Energien.
Der Abnehmer erhält in jedem Fall ein Gemisch
Aber wie beeinflusst der ökobewusste Verbraucher nun die Stromzufuhr des „Sees", der ja immer annähernd gleich viel Strom enthalten muss, um eine stabile Versorgung zu sichern? Je mehr Abnehmer Energie von einem Stromanbieter beziehen, der - um beim Beispiel zu bleiben - Strom aus einer Windkraftanlage anbietet, um so besser wird dieser in die Lage versetzt, seine Menge Strom, die er in das Netz einspeisen kann, durch Investitionen in weitere Windkraftanlagen zu vergrößern und damit den Anteil von Ökostrom im „See" zu erhöhen.













