Energiesparchecks
Entlarven Sie heimische Energiefresser
Um herauszufinden, ob die eigene Behausung ein Energiefresser ist, braucht man für eine erste Einschätzung keinen Fachmann. Im Internet gibt es bereits zahlreiche Websites, auf denen man kostenlos Energiesparchecks durchführen kann. Dazu gibt man Größe und Lage der Wohnung an und nennt elektrische Geräte und ihre Nutzungsdauer. Bei der ersten Auswertung erhält man einen Überblick über die größten Energiefresser und bekommt Stromspartipps. Auch viele Energieversorger bieten bereits solche Online-Checks an. Kommt man nach einem solchen Check zu dem Ergebnis, dass der eigene Energieverbrauch zu hoch ist, gibt es die Möglichkeit, Haus oder Wohnung von einem Energieberater untersuchen zu lassen. Dieser kann die genauen Schwachstellen lokalisieren. Der Kontakt lässt sich z.B. über die örtliche Verbraucherzentrale herstellen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert diese Energiechecks. Nur eine Kostenbeteiligung von 5 Euro muss gezahlt werden.
Die Wärmebildkamera spürt teure Wärmebrücken auf
Kommt der Energieberater ins Haus, untersucht er sämtliche Wärmequellen. Bei der Heizung kann mit einem speziellen Messgerät nachgemessen werden, wie groß der tatsächliche Wärmegrad und wie hoch der Wärmeverlust ist. Auch eine Beratung über entsprechende Maßnahmen, die den Wärmeverlust einbinden können, erhält man vom Spezialisten. Eine weitere - allerdings nicht ganz billige - Möglichkeit, den Energieverbrauch zu messen, ist die Thermografie. Bei diesem Verfahren wird das Haus mit speziellen Wärmebildkameras fotografiert. Anschließend erfolgt die Auswertung durch Spezialisten. Den Hausbesitzern werden Maßnahmen vorgeschlagen, die dazu beitragen, den Energieverbrauch effizient und dauerhaft zu senken.













