Energiegewinnung in der Zukunft
Woher kommt unser Strom in 50 Jahren?
Heutzutage dominiert die Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe - das wird sich wohl auch in den nächsten 25 Jahren nicht ändern. Erdgas, Öl und Kohle sind bei der Energiegewinnung als die wichtigsten Leistungsträger anzusehen. Diese werden laut der International Energy Agency im Jahr 2030 immer noch 81 Prozent des weltweiten Energiebedarfs decken - ein Prozent mehr als heutzutage. Der Anteil von erneuerbaren Energien wird zunehmen. Dennoch werden fossile Brennstoffe benötigt, um den Energiebedarf von derzeitigen Schwellen- und Industrieländern wie China und Japan zu decken.
Die Sonne ist größter Hoffnungs- und Energieträger
Ein Großteil der Wissenschaftler stellt die These auf, dass in der Zukunft ein großer Teil der Energiegewinnung von der Sonne ausgehen wird. Bereits heute erzeugen Photovoltaikzellen sogar in sonnenarmen Ländern wie Deutschland einen hohen Energiepool. Holz als erneuerbarer Rohstoff könnte zwar für die Energiegewinnung genutzt werden, genau wie bei Rapsdiesel stehen jedoch zu wenige Flächen zur Verfügung, um den immensen Energiebedarf zu decken. Auch die CO2-neutrale Energiegewinnung aus Windkraft oder Wasserkraft wird laut Prognosen zukünftig eine wichtige Rolle bei der Energieerzeugung spielen. Jedoch muss angemerkt werden, dass diese Energie nicht jederzeit erzeugt werden kann und daher oft nur als Unterstützung betrachtet wird. Die Energiegewinnung durch die Brennstoffzelle oder mit Hilfe von Wasserstoff wird derzeit experimentell getestet. Ob diese Art der Energiegewinnung allerdings in der nahen Zukunft eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest.













