Die Pelletheizung

Die moderne Art der Holzheizung

Die Pelletheizung besteht aus einem Heizkessel, in welchem Holzpellets verfeuert werden. Dabei handelt es sich um genormte Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Holz. Von Vorteil ist, das vor allem Holzreste wie Späne oder Rinde zu Pellets verarbeitet werden. Das geschieht ohne chemische Bindemittel unter hohem Druck. Die Pellets werden in einem separaten Raum gelagert und über eine Förderanlage zum Brenner transportiert. Pelletheizungen belasten das Klima nicht unnötig. Beim Verbrennen des Holzes entsteht nicht mehr Kohlenstoffdioxid als das Holz vorher ohnehin aufgenommen hat. Lediglich bei der Produktion der Pellets wird Energie benötigt.

Im Vergleich zu Gas und Öl immernoch günstig

Als nachwachsender Rohstoff sind Pellets außerdem von der Ökosteuer befreit: Der Mehrwertsteuersatz liegt bei nur 7 Prozent. Noch sind Pelletheizungen deutlich teurer als Öl- und Gasanlagen. Aufgrund der steigenden Öl- und Gaspreise könnte sich der Einbau einer Pelletheizung in Zukunft jedoch noch mehr lohnen. In den letzten Jahren schwankte der Preis für Holzpellets enorm, im Vergleich zu Gas oder Öl sind Pellets jedoch immer noch äußerst günstig. Vorsehen müssen Sie auch einen ausreichend großen Lagerraum für die Lagerung der Pellets. Wegen des geringen Wassergehalts können diese problemlos in geschlossenen, trockenen Räumen gelagert werden. Der Bund und einige Bundesländer unterstützen diese Heizanlagen mit speziellen Förderprogrammen.

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