Wasserkraftwerk
Ein Wasserkraftwerk wandelt die mechanische Energie von Wasser in elektrischen Strom um. Es gibt viele verschiedene Wasserkraftwerkanlagen, zum Beispiel Pumpspeicherkraftwerke, Gezeitenkraftwerke, Kavernenkraftwerke oder Laufwasserkraftwerke. Alle funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Die Bewegung (mechanische Energie) des Wassers, das aus einem Fluss, Staubecken, Meer oder sonst einem natürlichen oder künstlich geschaffenen Wasserreservoir entnommen wird, treibt eine Turbine an. Diese Turbine ist wiederum mit einem Generator verbunden ist, welcher die Rotation der Turbine in elektrischen Strom umwandelt. Je nach Auslastung (die Auslastung eines Kraftwerks ist die erzeugte Strommenge, nachdem die Betriebskosten abgezogen wurden) zählt ein Wasserkraftwerk zu den Grundlast-, Mittellast- oder Spitzenlastkraftwerken. Flusskraftwerke und Gezeitenkraftwerke gehören beispielsweise zu den Grundlastkraftwerken, Fluss- oder Speicherkraftwerke dagegen zu den Mittellastkraftwerken. Pumpspeicherkraftwerke können sehr schnell hohe Strommengen liefern und werden somit zu den Spitzenlastkraftwerken gezählt.













