Stecker
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Steckerformen. Im Bereich der Wechselspannung gibt es Schuko-Stecker und Euro-Stecker. Die Abkürzung Schuko steht für Schutzkontakt, ein in Europa weit verbreitetes genormtes System von Steckdosen und Steckern, das in den 1920igern eingeführt wurde. International wird das Schukosystem auch als Steckertyp F oder CEE 7/4 bezeichnet. Ein Schuko-Stecker hat nicht nur zwei Kontaktstifte wie herkömmliche Eurostecker, sondern besitzt zusätzlich noch einen dritten Pol, den Schutzkontakt. Dieser soll gefährliche Stromspannungen ableiten, sobald der Stromkreis durch die beiden Kontaktstifte geschlossen ist. Damit diese Ableitungsfunktion aktiviert wird, muss sich beim Einstecken des Steckers als erstes der Schutzkontakt mit den Stecklöchern in der Steckdose verbinden. In der Schuko-Steckdose gibt es dafür oben und unten jeweils eine herausstehende Kontaktfeder. Schuko-Stecker werden im allgemeinen bei Geräten mit elektrisch leitendem Gehäuse oder bei Geräten, die eine hohe Stromstärke benötigen, eingesetzt. Schuko-Stecker können mit einer Dauerstromspannung von bis zu 16 Ampère belastet werden. Eurostecker besitzen hingegen - im Gegensatz zu Schuko-Steckers - nur zwei Kontaktstifte. Sie können in den meisten europäischen Ländern (mit Ausnahme von Grossbritannien, Irland, Zypern und Malta) eingesetzt werden und werden benutzt, um schutzisolierte elektrische Kleingeräte anzuschliessen. Eurostecker (definiert durch die EU Norm EN 50075) vertragen eine Stromspannung von bis zu 2,5 Ampère.













