Scheinleistung ? wenn die Leistung 0 wird
Scheinleistung – Leistung besteht aus zwei Anteilen
Elektrotechnik beschreibt der Begriff Scheinleistung die Leistung oder Last, auf die eine elektrische Anlage ausgelegt sein muss. Sie errechnet sich aus der geometrischen Summe aus Wirkleistung und Blindleistung. Alle elektrischen Geräte müssen eine bestimmte Leistung erbringen. Der auf dem Gerät verzeichnete Wert entspricht der sogenannten Scheinleistung. Die Scheinleistung wird in Voltampere angegeben und gibt an, wie viel Spannung an einem Verbraucher anliegt und wie viel Strom in ihn hineinfließt. Sie ist entscheidend für die Auslegung und Belastung der elektrischen Bauteile und Schaltanlagen. Im Zusammenhang mit der Scheinleistung stehen noch Begriffe wie Drehstrom, Reihenschaltung, Blindleistung und die Wirkleistung. Von Scheinleistung spricht man dann, wenn sich die Leistung aus Wirkleistung und Blindleistung zusammensetzt. Die Leistung die das elektrische Gerät wirklich umsetzt, nennt man Wirkleistung. Im Gegensatz dazu steht der Anteil an Energie der nicht umgesetzt wird, er wird Blindleistung genannt. Die Blindleistung ist die an eine Reaktanz, einer Induktivität oder Kapazität übertragene Leistung.
Scheinleistung – die Phasenverschiebung
Bei der Scheinleistung ist der Strom der zwischen dem Verbraucher und der Spannung fließt in seinen Phasen verschoben. Diese Phasenverschiebung kann aus dem ohmschen Anteil und der Reaktanz ermittelt werden. Die Phasenverschiebung kann zwischen 0 Grad und 90 Grad liegen. Doch was bedeutet das? Bei einer Phasenverschiebung von 0 Grad liegt der Strom in Phase mit der Spannung. Bei einer solchen Phasenverschiebung handelt es sich somit um eine reine Wirkleistung. Das Gegenteil wäre eine Phasenverschiebung um 90 Grad. Bei einer Phasenverschiebung von 90 Grad zwischen Strom und Spannung handelt es sich um eine reine Blindleistung. Alle dazwischen liegenden Werte sind der Scheinleistung zuzurechnen.
Scheinleistung sollte kompensiert werden.
Eine durch die Phasenverschiebung bewirkte Blindleistung macht sich im Netz der Stromversorgung überall bemerkbar. Scheinleistung heißt nichts anderes, als das die Geräte und Leitungen eine geringere Wirkleistung aufweisen als eigentlich aus konstruktiver Sicht möglich ist. Der Extremfall wäre eine so hohe Blindleistung, dass keine Wirkleistung mehr zur Verfügung steht. Daher ist es wichtig, die auftretende Blindleistung zu kompensieren. Man beseitigt die Blindleistung auf die gleiche Weise wie sie entsteht – mit Hilfe von Induktivität und Kapazität.In der













