Grundlast

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Begriffsklärung

Die Grundlast beträgt in Deutschland laut Bundesnetzagentur durchschnittlich 40 Gigawatt und somit nur rund die Hälfte der Spitzenlast von 75 bis 80 Gigawatt. Definiert wird die Grundlast als die Netzbelastung, die permanent zur Verfügung stehen muss, um den minimalen Strombedarf des gesamten Landes abzudecken. Für gewöhnlich reicht die Grundlast nur während der Nacht aus und berechnet sich deswegen aus dem Verbrauch für Straßenbeleuchtung, dem Grundverbrauch aller Haushalte und nachts produzierenden Gewerbeeinheiten. Im Tagesverlauf wächst der Energiebedarf an. Die Verbrauchskurve steigt also über die Grundlast in den Bereich der Mittellast. Dieser Mehrbedarf wird durch die ergänzende Nutzung von Mittellastkraftwerken gestützt. Anhand eines Lastprofils kann der Energiebedarf eines Verbrauchers ermittelt werden. Das Lastprofil zeigt die über einen festgelegten Zeitraum aufgenommene Leistung an. Zur Abdeckung der Grundlast dienen vor allem Kohle-, Atom-, Wasser- und Windkraftwerke. Pumpspeicherkraftwerke werden eingesetzt, um überschüssige Energie zu speichern und bei Spitzenlastzeiten wieder schnell abrufen zu können. Hier ist der Energiebedarf in der Verbrauchskurve am höchsten. Spitzenlastkraftwerke werden in diesem Fall zusätzlich zugeschaltet.

 

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