Darrieus-Rotor
Der Rotor ist eine von dem Franzosen Georges Darrieus um 1931 erfundene Vorrichtung zur Stromerzeugung durch Windkraft. Im Gegenteil zu den bekannten Anlagen liegt die Achse, um die sich der Rotor dreht, senkrecht zum Boden. Seitlich daran sind zwei bis vier Rotorblätter angeordnet, die vom Wind angetrieben werden und so eine Drehbewegung erzeugen. Wie bei vielen anderen Anlagen wird diese Bewegung durch einen Generator in Elektrizität umgewandelt. Da die Rotorblätter sich rund um die Achse befinden, ist die Funktion von der Windrichtung unabhängig, jedoch ist die Energieausbeute verglichen mit den herkömmlichen Windanlagen geringer, da die Blätter nur in einem Teil der Drehphase optimal vom Wind angeströmt werden. Außerdem benötigt die Anlage häufig eine Starthilfe und ist wegen ihrer Bauweise starken mechanischen Belastungen ausgesetzt.













