Kraftwärmekopplung

Mit Wärme Strom erzeugen

Bei einer Energiewandlungsanlage, die mit Kraft-Wärme-Kopplung betrieben wird (auch KWK-Anlage genannt), wird neben der erzeugten Energie auch die Abwärme, die bei der Umwandlung der Energiequellen entsteht, genutzt. KWK-Systeme erreichen eine thermische oder elektrische Leistung von wenigen Kilowatt bis zu mehreren hundert Megawatt. Momentan werden KWK-Anlagen auch in kleinen Versionen gebaut, um in Einfamilienhäusern oder kleinen Gewerbebetrieben Energie zu liefern.

Förderung der Kraftwärmekopplung in Deutschland

Durch die effektive Brennstoffnutzung wird eine nicht unerhebliche Menge von Schadstoffen eingespart und damit der Umwelt geholfen. Sinnvoll ist der Einsatz dieser Kraftwerke nur in unmittelbarer Verbrauchernähe, da sonst ein zu großer Anteil der Fernwärme beim Verteilen verloren gehen würde. Die Zukunftsperspektive der Kraft-Wärme-Kopplung wird als äußerst positiv betrachtet. So wurde in England eine Anlage mit 700 Megawatt elektrischer Leistung errichtet. In der Bundesrepublik Deutschland werden KWK-Anlagen staatlich gefördert. Kritiker behaupten jedoch, dass diese Förderungen zu gering seien, um der Kraft-Wärme-Kopplung zu einem Durchbruch zu verhelfen.

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