Ökostrom schont Umwelt und Geldbeutel

Ökostrom: Was ist das?

ökostromUnter Ökostrom versteht man im Allgemeinen Energie, die umweltschonend hergestellt wurde. Eine gesetzlich bindende Definition von Ökostrom gibt es bislang nicht, jedoch entsteht Ökostrom zumeist aus erneuerbaren Energie- trägern wie Solarenergie oder Windkraft. Auch das Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gilt dabei als umweltschonend, da hier zwar fossile Brennstoffe verfeuert werden, der Effizienzgrad der Anlagen aber sehr hoch ist.

Ökostrom

Ökostrom gewinnt zunehmend an Bedeutung

Rund 23 Prozent der Stromerzeugung in Deutschland kommen heute aus erneuerbaren Energien. Damit hat sich der Anteil von Ökostrom am Elektrizitätsmix in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Auch auf der Verbraucherseite erlebt Strom aus erneuerbaren Energien einen immer größeren Zulauf. Mehr als 5 Millionen Haushaltskunden haben sich bei einem Stromanbieterwechsel mittlerweile für ein Ökostromprodukt entschieden. In Zeiten, in denen die Atomdebatte in Deutschland neu entbrennt, steigt dieser Anteil erfahrungsgemäß sprunghaft an.

Wechsel zu Ökostrom treibt Energiewende voran

Ob man sich für ein konventionelles Stromprodukt oder für Ökostrom entscheidet: Aus der Steckdose kommt immer der gleiche Strom. Durch den Wechsel zu Ökostrom kann jedoch jeder einzelne Haushalt den Energiemix in Deutschland nachhaltig beeinflussen. Denn je mehr Kunden Ökostrom beziehen, desto mehr muss auch in die Stromnetze eingespeist werden. Dabei sind Ökostromprodukte in den meisten Fällen günstiger als der Tarif der örtlichen Grundversorgung, in dem zahlreiche Privatkunden immer noch beliefert werden. Durch den Wechsel zu Ökostrom können Verbraucher somit aktiv die Energiewende in Deutschland vorantreiben und auch ihre Haushaltskasse erheblich entlasten.

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Mittlerweile hat jeder Haushaltskunde in Deutschland die Wahl zwischen Dutzenden von Ökostromanbietern an seinem Wohnort. Das große Angebot erschwert dabei oftmals die Suche nach einem geeigneten Ökostromprodukt. Da es in Deutschland bislang kein einheitliches Ökostromsiegel gibt, sollten die Tarifdetails vor dem Wechsel zu Ökostrom genau studiert werden. So bescheinigen verschiedene Zertifikate und Gütesiegel die Qualität des Ökostromproduktes nach unterschiedlichen Kriterien. Dass der Ökostromanteil am Gesamtenergiemix tatsächlich zunimmt, garantieren unter anderem das „Grüner Strom Label“ und das „ok-power Label“. Ökostromzertifikate wie RECS bestätigen hingegen lediglich die Herkunft des Stroms, so dass dadurch kein zusätzlicher Ausbau der erneuerbaren Energien stattfindet.

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