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Ökostrom: Vergleichen, Umwelt schonen und sparen!

Immer mehr Verbraucher setzen auf Ökostrom. Doch wo genau liegt der Vorteil von Ökostrom? Es gibt inzwischen zahlreiche Tarife für Strom aus regenerativen Energien. Mit Ökostrom tun Sie deshalb nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern entlasten auch Ihre Haushaltskasse.


Mit einem Klick zum Ökostrom Vergleich

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die maximale Laufzeit Ihres neuen Stromtarifs sollte nicht mehr als 12 Monate betragen.
  • Achten Sie beim Stromtarife vergleichen auf die Preisgarantie während der gesamten Laufzeit Ihres Stromtarifs!
  • Achten Sie auf den Neukundenbonus – bringt dieser eine tatsächliche Ersparnis oder steigen hier die Kosten pro kWH an?
  • Verzichten Sie auf Pakettarife für Ihren Stromvertrag, wenn Sie sich in Ihrem Verbrauch an Durchschnittswerten orientieren.

Ökostrom – was ist das überhaupt?

Es keine rechtlich bindende Definition von Ökostrom. Allgemein wird als Ökostrom jener Strom bezeichnet, der zu einem bestimmten Teil aus regenerativen Energiequellen stammt. Anders als bei konventionellem Strom, der aus endlichen Ressourcen wie Kohle, Gas oder Öl gewonnen wird, sind die Quellen für Ökostrom prinzipiell unendlich.

Dazu gehört zum Beispiel die von der Sonne bereitgestellte Energie, die noch einige Millionen Jahre scheinen wird und aus welcher sich mittels neuester Techniken immer effizienter sauberer Strom erzeugen lässt. Auch vom Erdkern kann angenommen werden, dass er noch lange Wärme abgibt, die durch Kraft-Wärme-Kopplung zu Strom verarbeitet wird. Windräder wandeln die Energie des Windes in Strom um und auch aus Holz und Energiepflanzen lässt sich Biomasse und daraus wiederum Energie für den stetig wachsenden Bedarf der Menschheit gewinnen. Letztgenannter Energieträger ist zwar anders als die erstgenannten nicht frei von CO2-Ausstößen, doch zumindest weist er eine neutrale Kohlenstoffdioxidbilanz auf.

Wie unterscheidet sich Ökostrom von anderen Energieträgern?

Bei der Nutzung fossiler Energieträger wird anders als bei den regenerativen Energieträgern CO2 freigesetzt. Dieses Kohlenstoffdioxid ist in der Gasschicht der Erdatmosphäre enthalten und sorgt dafür, dass die von der Erde zurückgeworfene Strahlung der Sonne wiederum reflektiert wird und zu einem Klima beiträgt, das das Leben auf der Erde erst möglich macht. Wenn jedoch zu viel von diesem CO2 und dem noch schädlicheren Kohlenmonoxid (CO) hergestellt wird, wie es durch die Industrialisierung und den steigenden Energiebedarf der Menschheit geschieht, dann heizt sich das Klima immer stärker auf.

Die Folgen dieses Klimawandels sind vielfältig und – darin sind sich Wissenschaftler einig – schädlich für das Tier- und Pflanzenreich sowie den Menschen selbst. Die Förderung von Kohle, Gas und Öl zur Deckung des Energiebedarfs beschleunigen diesen Wandel, weshalb ökologisch erzeugte Energie immer wichtiger wird, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Außerdem wird es schon auf absehbare Zeit keine fossilen Energieträger geben, die der Mensch aus der Erde fördern kann. Ökostrom hingegen kann prinzipiell immer gewonnen werden.

Ausstieg aus der Atomenergie

Atomstrom weist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern eine sehr viel geringere Emission von CO2 auf. Doch neben der hohen Gefahr für die Natur und den Menschen, die in einer möglichen Kernschmelze besteht, sind es vor allem Fragen zur Lagerung des atomaren Mülls, die zu Bedenken führen. Zwar geht die Diskussion um die Nutzbarkeit bestimmter Endlager für Atommüll weiter, doch zumindest soll in Deutschland kein weiterer Atommüll produziert werden. Die in den 90er Jahren etablierte Partei „Bündnis 90/Die Grünen“ kämpfte nach der totalen Kernschmelze eines Reaktors in den USA (1979) und in der Ukraine (1986) und zahlreicher weiterer partieller Kernschmelzen in der ganzen Welt verstärkt gegen die Kernenergie. Im Rahmen der Regierungsbeteiligung von 1998 bewirkte die Partei den Ausstieg aus der kommerziellen Nutzung 2000, mit Wechsel der Regierung wurde dies jedoch zehn Jahre später teilweise rückgängig gemacht. Nach erneutem Reaktorunglück und massiver Verseuchung der Umwelt in Japan im Jahr 2011 wurde dann von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zuge der Energiewende der Ausstieg verkündet.

Wie teuer ist Ökostrom im Vergleich zu konventioneller Energie?

Die in Deutschland angestrebte Energiewende gehört zu einem der ambitioniertesten Projekte weltweit. Das von der Bundesregierung ausgewiesene Ziel ist es, bis zum Jahr 2050 mehr als 80% des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien zu decken. Dazu werden die Erzeugung, die Erforschung der langfristigen Speicherung sowie die Verbreitung von Ökostrom vom Staat immer weiter vorangetrieben und finanziell gefördert. Stromproduzenten und Anbieter werden mit der Umlage des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG-Umlage oder auch Ökostrom-Umlage genannt) finanziell belastet, um die Energiewende voranzutreiben – diese Kosten werden auf den Strompreis aufgeschlagen. Viele besonders energieintensive Unternehmen werden hingegen von der Zahlung der EEG-Umlage befreit. Dadurch, dass sich immer mehr Verbraucher bewusst für Ökostrom entscheiden, steigt auch die Nachfrage und Anbieter konkurrieren auf dem freien Markt um Kunden. Dadurch wird ermöglicht, dass Ökostrom, der eigentlich kostenintensiver produziert wird, teilweise günstiger ist als herkömmlicher Strom. Entscheiden Sie sich also für Ökostrom, tragen Sie aktiv Ihren Teil zur Energiewende bei und sparen zudem auch noch Geld.

Mit einem Ökostrom-Vergleich günstigste Tarife finden

Es gibt verschiedene Vorstellungen davon, was ökologisch sauberer Strom wirklich ist. Beim Tarif-Vergleich finden Sie zwar zahlreiche „Ökostrom“-Tarife, aber zu welchem Anteil dieser Strom auch wirklich aus erneuerbaren Energien stammt, geht aus der Bezeichnung nicht hervor. Daher sollten Sie beim Ökostrom-Vergleich auf bestimmte Gütesiegel achten: Richtigen Ökostrom beziehen Sie, wenn Sie einen Anbieter mit dem „Grüner Strom Label“ oder dem „Ok Power Label“ wählen. Bekannte Anbieter von Ökostrom in Deutschland sind beispielsweise Greenpeace Energy, Entega, EW Schönau oder Lichtblick. Haben Sie Ihren Wunschtarif gefunden, können Sie direkt bei TopTarif online zum neuen Anbieter wechseln. Die Formalitäten, wie etwa die Abmeldung Ihres bisherigen Stromanbieters, übernehmen wir für Sie.

Kundenbewertungen

4.4 / 5
11.944 Bewertungen zu Toptarif abgegeben
  • 5 / 5
    Bedienoberfläche einfach und übersichtlich.\nStromanbieterwechsel hat sehr gut geklappt.\nKann TOPTARIF nur weiter empfehlen.
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