Eine Haftpflichtversicherung, die nicht das eigene Auto sondern vielmehr das eines möglichen Unfallgegners schützt, ist gesetzlich vorgeschrieben. Frei wählbar ist hingegen der Kaskoschutz, der Schäden am eigenen Fahrzeug abdeckt. Bei Autos, die älter als sieben Jahre sind, lohnt sich dieser allerdings nur nach eingehender Prüfung. Wer diesen reduziert oder auf die reine Kfz-Haftpflicht umsteigt, kann im Schnitt seine Kosten um 25 Prozent bis 50 Prozent senken. Von einer Vollkaskoversicherung ist bei älteren Fahrzeugen gänzlich abzuraten, da die Höhe der Prämie den Wert des Autos schnell übersteigt. Auch ein Teilkaskoschutz ist nur ratsam, wenn er mit einer geringen Prämienerhöhung verbunden ist.
Gerade für Besitzer älterer Autos bieten einige Kfz-Versicherungen günstige Zusatzbausteine an. Empfehlenswert ist beispielsweise ein Schutzbrief, da ältere Fahrzeuge besonders anfällig für Pannen sind. Schutzbriefe können als Zusatz bei der Kfz-Versicherung oder bei einem Automobilclub erworben werden. Viele Versicherungen bieten Schutzbriefleistungen günstig an - hier lohnt sich der Vergleich ganz besonders.
Das hohe Sparpotential beim Wechsel der Kfz-Versicherung ergibt sich durch die Unterschiede in der Prämiengestaltung. Während die „harten" Faktoren Typ- und Regionalklasse von den Versicherern annähernd gleich prämiert werden, fließen je nach Versicherung „weiche" Faktoren in die Kostenberechnung ein. Für Inhaber älterer Autos könnte von Interesse sein, dass einige Versicherungen Vergünstigungen anbieten, wenn man bei einem älteren Auto gewisse Sicherheitspakete - wie eine Wegfahrsperre - nachrüstet. Da es schwierig ist, das Angebot auf dem Versicherungsmarkt zu überblicken, empfiehlt sich ein Online-Versicherungsvergleich. So können Autofahrer anbieterunabhängig nach günstigen Angeboten suchen, die optimal auf ihr Nutzerprofil und ihr Fahrzeug abgestimmt sind.
zurück zur Übersicht