London und New York sind Hochburgen der internationalen Wirtschaft und des internationalen Finanzsystems. Umso erschreckender wirkt das Ergebnis eines Tests des amerikanischen Software-Unternehmens EMC, das die Sicherheit bei WLAN-Verbindungen überprüft hat. Demnach bestehen vor allem in London erhebliche Sicherheitsmängel.
20 Prozent der Firmen-WLANs sind in der englischen Hauptstadt laut Testergebnis gar nicht gesichert, weitere 30 Prozent lediglich mit dem ungenügenden WEP (Wired Equivalent Privacy)-Standard. Nur 48 Prozent der Unternehmen bauen zum Schutz ihrer Funkverbindungen auf das moderne Verschlüsselungssystem „Wi-Fi Protected Access" (WPA).
Etwas besser sieht es in New York aus: Hier sind nur 3 Prozent der WLANs völlig ungesichert. 47 Prozent der Unternehmen wählten WEP als Verschlüsselungsmethode, die restlichen 50 Prozent bauen mindestens auf WPA.
Auch in Deutschland sieht es einer Untersuchung des IT-Trainingsanbieters „Firebrand" zufolge nicht viel besser aus: 15 Prozent der Unternehmen und 25 Prozent der Privatanwender verschlüsseln ihre Funkverbindung überhaupt nicht. Allerdings wissen die meisten Firmen (670 von 745 Befragten) im Gegensatz zum Vorjahr immerhin schon, dass es sich bei WPA um eine Verschlüsselungsmethode handelt. „Trotzdem müssen wir warnen: WLANs sind zwar weit verbreitet, aber das Bewusstsein für ihre sichere Nutzung ist oft noch nicht richtig ausgeprägt", gibt „Firebrand"-Geschäftsführer Robert Chapman zu bedenken. Sein Unternehmen werde die Firmen aber auch weiterhin aufklären und Trainings anbieten.
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