Die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken stößt in der Windenergie-Branche nicht auf Begeisterung. "Das kann Investitionsentscheidungen, speziell bei Nordsee-Windparks, negativ beeinflussen", sagte Andreas Kölling vom Offshore-Unternehmen Bard Mitte der Woche in Emden. Bei Gesprächen mit potenziellen Investoren, Banken und Versicherungen, seien die Diskussionen um diese Laufzeitverlängerung nicht hilfreich. "Wir sind eine sehr junge Branche und zeigen gerade, dass es geht, auf hoher See unter schwierigen Bedingungen Strom zu erzeugen." Bard baut derzeit den ersten kommerziellen deutschen Nordsee-Windpark vor Borkum. (dpa/dt)
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