Restwert

Schadenfreiheitsklasse© Daniel Bujack / Fotolia.com

Unter der Bezeichnung Restwert versteht man den verbliebenen Wert eines versicherten PKW nach einem Unfallschaden. Bemessungsgrundlage für die Bestimmung des Restwerts ist der Preis, den ein unabhängiger Sachverständiger als Wert auf dem Automarkt ermittelt hat.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Der Restwert bezeichnet den Betrag, den ein Geschädigter auf dem freien Automarkt nach Einschätzung eines Sachverständigen für ein beschädigtes Fahrzeug erhalten würde!
  • Übersteigen Die die Kosten für eine Reparatur die Differenz von Wiederbeschaffungswert und Restwert, spricht man von einem Totalschaden!
  • Der Begriff „Gebrauchtwagen Restwert“ bezeichnet den Wert eines Gebrauchtfahrzeugs gemeint. Diese Bezeichnung bezieht sich darüber hinaus auch auf Unfallwagen!

Verrechnung des Restwerts mit Ersatzleistungen

Dem Versicherungsnehmer wird oftmals der Restwert eines Fahrzeugs, zum Beispiel nach einem Totalschaden, auf die von der Versicherung gewährte Ersatzleistung angerechnet. Verweise auf vergleichsweise hohe Ankaufpreise spezieller Restwertverkäufer muss der Versicherungsnehmer nicht akzeptieren. Den Restwert ermittelt in diesen Fällen ein unabhängiger Sachverständiger, indem er das konkrete Schadensbild und regionale Marktbedingungen bei der Festlegung des Restwerts berücksichtigt.

Schaden und Restwert nach Unfall

Bei einem Totalschaden, z. B. bei einem Neuwagen, gilt der Grundsatz: Ein Fahrzeug ist dann totalbeschädigt, wenn die Kosten für die Reparatur die Differenz von Wiederbeschaffungswert und Restwert übersteigen. Nicht selten liegt das auch dann vor, wenn das Auto noch durchaus verkehrsfähig ist, dann handelt es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Gebrauchtwagen Restwert

Mit dem Begriff „Gebrauchtwagen Restwert“ ist der Wert eines Gebrauchtfahrzeugs gemeint. Diese Bezeichnung bezieht sich darüber hinaus auch auf Unfallwagen, bei denen ein wirtschaftlicher Totalschaden festgestellt wurde. Der Restwert eines Unfallwagens ist für den Autobesitzer sehr wichtig. Denn bei einem unverschuldeten Unfall übernimmt die Versicherung der Gegenseite nur dann die Reparaturkosten, wenn diese 130 Prozent des Restwerts nicht übersteigen. Wird diese Grenze überschritten, erstatten die Versicherungen nur den Wert des PKW vor dem Unfall. Dabei wird auch noch zusätzlich der Restwert des Unfallwagens bei der Ersatzleistung angerechnet. Damit erhält der Geschädigte in der Regel nicht mehr den ursprünglichen Neuwert seines Fahrzeugs.

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