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Kurzzeitkennzeichen – befristetes Fahren mit Einschränkungen

Kurzzeitkennzeichen Auto© B. Wylezich / Fotolia.com

Kurzzeitkennzeichen finden Verwendung, wenn Fahrzeuge überführt, Probe gefahren oder zur Hauptuntersuchung (HU) vorgestellt werden sollen.

Die Kennzeichen sind an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden und verlieren automatisch ihre Gültigkeit.


Inhaltsverzeichnis

    Gültigkeit von Kurzzeitkennzeichen

    Für Überführungsfahrten oder auch ausgedehnte Probefahrten sind Kurzzeitkennzeichen unerlässlich. Optisch sind die Kennzeichen leicht auszumachen: Sie bestehen aus dem Standard-Unterscheidungszeichen des ausstellenden Zulassungsbezirks sowie einer Nummer, deren erste Ziffern entweder 03 oder 04 sind. Am linken Rand des Kennzeichens befindet sich kein Eurofeld, dafür ist rechts am Rand des Kurzzeitkennzeichens ein gelb unterlegtes Feld, auf dem die Gültigkeit des Schildes verzeichnet ist. Diese beträgt maximal fünf Tage. Der gelb unterlegte Bereich ist unterteilt in drei Nummernblöcke, die aus jeweils zwei Ziffern bestehen und den letzten Tag der Gültigkeit angeben, wobei an erster Stelle der Tag, darunter der Monat und an letzter Stelle die letzten beiden Ziffern des Jahres stehen, in dem das Kennzeichen seine Gültigkeit verliert. Kurzzeitkennzeichen sind für Privatpersonen gedacht und unterscheiden sich dadurch von roten Überführungskennzeichen, die gewerblichen Händlern vorbehalten sind. Nach dem Ablauf der auf dem Kennzeichen eingeprägten Frist erlischt die Gültigkeit des Kennzeichens automatisch, eine weitere Teilnahme am Straßenverkehr ist danach nicht mehr gestattet.

    Neuregelungen seit April 2015

    Seit 1. April 2015 gelten einige Neuregelungen für die Vergabe und Nutzung von Kurzzeitkennzeichen. Grund dafür ist der Missbrauch, der zuvor mit den Kennzeichen getrieben wurde. Bis Ende März 2015 durften Kurzzeitkennzeichen auch für Fahrzeuge ohne gültige Hauptuntersuchung vergeben werden. Weder Betriebserlaubnis noch Straßentauglichkeit wurden von offizieller Seite überprüft. Die Antragssteller trugen alle erforderlichen Daten in den Antrag auf Zuteilung eines Kennzeichens ein. Da das Kennzeichen keinem bestimmten Auto zugeordnet wurde, wurden Kurzzeitkennzeichen oft weiterverkauft. Als Folge wurden zum einen immer wieder Fahrzeuge auf der Straße geführt, die keine Betriebserlaubnis mehr hatten oder keine ausreichende Sicherheit für den Straßenverkehr boten. Außerdem konnten gestohlene Fahrzeuge so leichter transportiert werden.

    Fahrzeuge werden registriert, ein Missbrauch erschwert

    Mit den Neuregelungen seit April 2015 ist es nun schwerer, Kurzzeitkennzeichen zu erhalten. Gleichgeblieben ist der Verwendungszweck des Kurzzeitkennzeichens. Es dient für Probe- und Überführungsfahrten für nicht zugelassene Fahrzeuge. Die Nutzung zu anderen Zwecken ist untersagt. Neu ist, dass die geforderten Daten nicht mehr vom Antragssteller, sondern von der Zulassungsbehörde ausgefüllt werden. Auch muss das Fahrzeug seit April 2015 über eine gültige Hauptuntersuchung verfügen, die vorher nicht nötig war. Weist das Fahrzeug nach der HU Mängel auf, darf das Kurzzeitkennzeichen dafür verwendet werden, zu einer nahegelegenen Werkstatt zu fahren, um diese Mängel beheben zu lassen. Liegt keine Hauptuntersuchung vor, sind auch Fahrten zur Untersuchungsstelle und zurück zulässig. Fahrten zur Werkstatt sind nur zulässig, wenn das Kfz als verkehrssicher eingestuft wird. Die besuchte Werkstatt sollte innerhalb des Zulassungsbezirks liegen und darf sich höchstens im Nachbarbezirk befinden. Wesentliche Neuerung der Regelung zu Kurzzeitkennzeichen betrifft die Verkehrssicherheit des betreffenden Fahrzeugs. Es muss sich bei dem Fahrzeug, für das das Kennzeichen beantragt wird, um einen genehmigten Typ handeln. Ist dies nicht der Fall, muss eine Einzelgenehmigung vorliegen. Liegt beides nicht vor, darf das Kennzeichen nur für Fahrten verwendet werden, um eine solche Genehmigung zu erlangen. Auch hier darf höchstens in den Nachbarbezirk gefahren werden, um die Erlaubnis einzuholen. Entscheidend ist dafür der Sitz der Zulassungsstelle.

    Was wird benötigt, um ein Kurzzeitkennzeichen zu beantragen?

    Um ein Kurzzeitkennzeichen beantragen zu können, werden verschiedene Unterlagen benötigt. Der Antragssteller muss sich mit einem Personalausweis ausweisen. Möchte er statt seines Personalausweises seinen Reisepass verwenden, wird eine aktuelle Meldebestätigung benötigt. Für das Auto muss eine gültige Versicherungsbestätigung, die sogenannte eVB-Nummer vorliegen. Häufig bieten Versicherungen die Möglichkeit, eine solche Kurzzeitversicherung auf eine später abgeschlossene Versicherung mit längerer Laufzeit anzurechnen, wenn das versicherte Fahrzeug tatsächlich erworben wird.

    Übersicht der notwendigen Unterlagen:

    ✔ Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung

    ✔ Versicherungsbestätigung/eVB-Nummer

    Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung, COC oder Einzelgenehmigung im Original

    ✔ Nachweis über eine gültige Hauptuntersuchung

    ✔ Vollmacht, wenn ein Dritter das Kennzeichen beantragt

    Soll ein Dritter mit der Beantragung des Kurzzeitkennzeichens beauftragt werden, benötigt dieser eine Vollmacht vom Antragssteller. Dieser muss ein Personaldokument des Antragsstellers beiliegen, es sei denn es handelt sich um eine notariell erstellte Vollmacht. Um das Auto einzutragen und dessen Betriebserlaubnis zu bestätigen, müssen Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung, ein Certificate of Conformity (COC) oder das Original der Einzelgenehmigung des Fahrzeugs vorliegen. Zusätzlich wird der Nachweis über die gültige Hauptuntersuchung benötigt, wenn das Kurzzeitkennzeichen nicht zur Erlangung der HU ausgestellt werden soll.

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    Kennzeichen müssen nicht mehr am Wohnort ausgestellt werden

    Eine weitere Neuerung der gesetzlichen Vorgaben erleichtert Fahrzeugkäufern den Fahrzeugkauf in einer anderen Stadt als ihrem Wohnsitz. Während bis zum 31. März 2015 das Kurzzeitkennzeichen noch von der Zulassungsbehörde ausgestellt werden musste, die für den Zulassungsbezirk des Antragsstellers zuständig ist, kann nun das Kennzeichen Überführungsfahrten von jeder beliebigen Zulassungsstelle zugeteilt werden. Möchte ein Berliner in Köln ein Auto kaufen, musste er früher nach der Besichtigung des Autos zurück nach Berlin, um dort die Kennzeichen zu beantragen, mit denen er dann sein neues Auto von Köln nach Berlin fahren konnte. Durch die Neuregelung kann er nun sein Kennzeichen bequem in Köln beantragen und spart somit viel Zeit ein.

    Für die Überführung ins Ausland gibt es Ausfuhrkennzeichen

    Durch die Ausstellung einer Zulassungsbescheinigung in Kombination mit dem Kurzzeitkennzeichen können diese nicht mehr so einfach missbraucht werden, da bei einer Kontrolle auffallen würde, wenn Fahrzeug und Kennzeichen nicht zusammenpassen. Da deutsche Kennzeichen in der EU anerkannt sind, konnten Autos mit Überführungskennzeichen problemlos außer Landes gebracht werden. Um ein Auto korrekt in ein anderes Land zu überführen, gibt es spezielle Ausfuhrkennzeichen. Diese unterscheiden sich von den im Inland gültigen Kurzzeitkennzeichen dadurch, dass der rechte Rand nicht gelb, sondern rot unterlegt ist. Allerdings bezeichnet das dort eingeprägte Datum nicht das Ende der Gültigkeit des Kennzeichens, sondern den Ablauf des Versicherungsschutzes in Deutschland. Ein Auto mit einem Ausfuhrkennzeichen muss also bis zum angegebenen Datum außer Landes gebracht werden und darf danach in Deutschland nicht mehr bewegt werden.

    Kosten für Kurzzeitkennzeichen

    Die Kosten für die Ausstellung eines Kurzzeitkennzeichens sind bundeseinheitlich auf 13,10 Euro festgelegt (Stand 06/2015). Hinzu kommt der Preis für die Kennzeichen, der bei etwa 10 Euro liegt. Um die Zuteilung zu beschleunigen, können die Antragsformulare für das Kurzzeitkennzeichen online bezogen und vorab ausgefüllt werden. Die Kennzeichen bekommt der Antragssteller in jeder beliebigen Zulassungsstelle.

    Kritik an der gesetzlichen Neuregelung

    Einige Verbraucher fühlen sich durch die Neuregelung zur Zuteilung von Kurzzeitkennzeichen eingeschränkt. Vor allem Fahrer von Oldtimern haben häufig noch fahrtüchtige Fundstücke mit einem Überführungskennzeichen vom Fundort zu einer Werkstatt oder in die heimische Garage gefahren. Auch Händler können ein Auto mit abgelaufenem TÜV nun nicht mehr Probe fahren, bevor sie es für eine Aufbereitung und den Weiterverkauf übernehmen. Verfügt das Auto über keine Betriebserlaubnis und keine HU, bekommt es kein Kurzzeitkennzeichen. Für den Transport solcher Autos wird ein Anhänger benötigt, sodass die Fahrzeuge nicht selbständig am Straßenverkehr teilnehmen. Die Sicherheit auf den Straßen wird durch diese Regelung erhöht, da nur noch Autos überführt werden dürfen, die über die notwendige Verkehrssicherheit verfügen. Da die Kurzzeitkennzeichen an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden sind, können sie nicht weiterverkauft werden, auch wenn das Ende ihrer Gültigkeit noch nicht erreicht ist. Autodieben wird es damit erschwert, gestohlene Autos außer Landes zu bringen.

    Kurzzeitkennzeichen: Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung

    Grundsätzlich sind Kurzzeitkennzeichen nur haftpflichtversichert. Die Haftpflichtversicherung deckt alle Schäden ab, bei denen Personen durch das Auto getötet oder verletzt wurden, Sachen zerstört oder beschädigt wurden. Entsteht ein Schaden am Wagen des Unfallverursachers, wird er nur von der Vollkaskoversicherung übernommen. Diese kann auch für das Kurzzeitkennzeichen abgeschlossen werden. Eine Vollkaskoversicherung empfiehlt sich vor allem für Neu- und Jahreswagen, die über eine längere Strecke überführt werden sollen. Die Vollkaskoversicherung deckt bei Kurzzeitkennzeichen alle Schäden ab, die am Wagen des Unfallverursachers entstehen – auch durch einen Unfall, den man selbst verschuldet hat. Zudem werden Schäden durch Vandalismus durch die Vollkaskoversicherung reguliert. Handelt der Versicherungsnehmer grob fahrlässig oder vorsätzlich, greift die Vollkasko-Police allerdings nicht. Viele Versicherer ermöglichen die Verrechnung der Versicherungsprämie für das Kurzzeitkennzeichen mit der regulären Fahrzeugversicherung, sofern diese beim selben Versicherer abgeschlossen wird.

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