Die Rückstufung in der Kfz-Versicherung

Folgen eines Unfalls für die Kfz-Versicherung

Wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug einen Unfall verursachen, werden Sie von der Kfz-Versicherung eine oder mehrere Schadenfreiheitsklassen zurückgestuft. Die Höhe der Rückstufung ist vom Umfang des Schadens abhängig und bei den einzelnen Versicherungen unterschiedlich geregelt. Nähere Auskunft über die Vorgehensweise finden Sie in der Rückstufungstabelle Ihres Versicherers.

Rückstufung in der kfz-Versicherung umgehen

Oftmals lohnt es sich, einen Schaden selbst zu bezahlen und nicht der Versicherung zu melden. Dies ist vor allem bei kleineren Schäden der Fall. Manche Versicherungen machen ihre Kunden bei Schäden bis zu 1000 Euro darauf aufmerksam, dass es eventuell kostengünstiger wäre, den Schaden selbst zu regulieren. In der Regel hat der Versicherungsnehmer bis zu sechs Monate Zeit, den Schaden von der Versicherung zurück zu kaufen. Diesbezüglich können Sie sich auch mit der Versicherung beraten.

Was man noch bei einer Rückstufung in der Kfz-Versicherung beachten sollte

Sparen können Sie unter Umständen auch, wenn Sie nach einem Schaden die Versicherung wechseln. Die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Versicherungsunternehmen sind zum Teil beträchtlich. Zusätzlich ergibt sich durch einen Wechsel der Vorteil, dass die Schadenfreiheitsklasse bei der zukünftigen Versicherung neu berechnet wird. Da sich die Höhe der Rabatte bei den einzelnen Versicherungen unterscheidet, kann man dadurch viel Geld sparen. Um eine Rückstufung zu verhindern, bieten viele Versicherungen einen Rabattretter an. Dieser vertraglich vereinbarte Rabattschutz erlaubt meist einen Haftpflicht- und Vollkaskoschaden pro Jahr und verhindert, dass der Versicherte in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse gelangt.

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