Wiederbeschaffungswert

wiederbeschaffungswert

Preis für gleichwertigen Ersatzwagen

Als Wiederbeschaffungswert bezeichnet man den Preis für z. B. einen PKW, der bei einem Totalschaden oder Diebstahl für einen gleichwertigen Ersatzwagen auf dem Beschaffungsmarkt zu zahlen ist. Der Wiederbeschaffungspreis ist in der Regel abhängig von den Marktpreisen, die zum Zeitpunkt der Beschädigung oder des Verlusts gelten. Der Wiederbeschaffungswert bildet die Grundlage für den Preis, den man für den Erwerb eines vergleichbaren Gegenstandes aufwenden muss.

Wiederbeschaffungspreis und Kfz-Versicherungen

Im Schadensfall hängt der Anspruch des Geschädigten auf den Wiederbeschaffungswert oder auf Reparaturkosten in der Regel vom Verhältnis der tatsächlichen Kosten für die Instandsetzung zum Widerbeschaffungswert des Fahrzeugs. Sind beispielweise die Kosten für die Reparatur erheblich geringer als der entsprechende Neupreis für ein Fahrzeug, hat der Versicherte in der Regel lediglich Anspruch auf die Erstattung der Reparaturkosten. Bei Gebrauchtwagen bestimmt im Schadenfall häufig der Zeitwert des Fahrzeugs den Wiederbeschaffungswert. Insofern müssen die Reparaturkosten auch hier in einem vertretbaren Verhältnis zum relativen Neuwert eines Gebrauchtwagens stehen.

Wiederbeschaffungswert bei Totalschaden oder Diebstahl

In den ersten Monaten nach der Zulassung sinkt der Wert eines Neuwagens erheblich. Autoversicherungen sind jedoch im Fall eines Totalschadens oder Diebstahls nur dazu verpflichtet, den Wiederbeschaffungswert zu erstatten. Es empfiehlt sich bei Bedarf daher für Versicherungsnehmer, eine Vertragsoption in Form einer Neupreisentschädigung in die Versicherung aufzunehmen. Der Versicherte sichert sich dadurch ab, denn er erhält in diesem Fall den Neupreis des Fahrzeugs unabhängig von dessen Zeitwert.

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