Widerrufsrecht

widerrufsrecht

Das Widerrufsrecht beim Kfz-Versicherungsvertrag

Mit dem Widerrufsrecht wird das Recht des Versicherungsnehmers bezeichnet, den Abschluss eines Kfz-Versicherungsvertrages zu widerrufen, also von dem Vertrag zurückzutreten. Das Widerrufsrecht des Versicherungsnehmers ist in § 8 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt. Die Frist für einen Widerruf des Vertragsabschlusses beträgt dabei 14 Tage. Die Frist beginnt jedoch erst dann, wenn der Versicherungsnehmer die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, den Versicherungsschein bzw. die eVB-Nummer erhalten hat und eine Belehrung über sein Widerrufsrecht bzw. über dessen Rechtsfolgen erfolgt ist. Ein solcher Widerruf muss schriftlich erfolgen, bedarf dabei jedoch keiner Begründung.

Widerrufsrecht – gezahlte Beiträge werden zurück erstattet

Sollte der Versicherungsnehmer bereits Beiträge an die Kfz-Versicherung entrichtet haben, so werden diese im Falle der Wahrnehmung des Widerrufsrechts durch den Versicherungsnehmer zurückerstattet. Dies gilt allerdings nur, wenn noch keine Leistungen in Anspruch genommen wurden. Sofern kein Schaden entstanden ist, kann dann in der Regel auch ein Versicherungsvertrag rückwirkend mit einem anderen Kfz-Versicherer geschlossen werden.

Widerrufsrecht nutzen

Bereut ein Fahrzeughalter den Vertragsabschuss eines bestimmten Kfz-Versicherungsvertrages, so muss er nicht ein Jahr auf die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung warten. In einem solchen Fall kann von dem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht werden, denn hierfür muss bei Vertragsschluss kein Irrtum oder ähnliches vorgelegen haben. Ausreichend wäre bereits der Umstand, dass der Versicherungsnehmer ein günstigeres Angebot innerhalb der zulässigen Widerrufsfrist entdeckt hat und dieses nutzen möchte.

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