Wegfahrsperre
Eine Wegfahrsperre ist eine mechanische oder elektronische Einrichtung an einem Fahrzeug, die die unerlaubte Inbetriebnahme verhindert. Zu den mechanischen Wegfahrsperren gehört zum Beispiel die sogenannte Lenkradkralle, ein Stahlstab, der mittels eines Schlosses am Lenkrad befestigt wird und das Drehen des Lenkrads verhindert. Außerdem gibt es Gangschaltungssperren, die in der Mittelkonsole fest mit der Karosserie verschraubt sind und die Gangschaltung im Rückwärtsgang blockieren. Elektronische Wegfahrsperren sind seit 1998 bei neuen Fahrzeugen gesetzlich vorgeschrieben. Diese elektronische Sperren wird bei Abschalten der Zündung automatisch aktiviert. Soll das Fahrzeug wieder in Betrieb genommen werden, muss ein Schlüssel mit RFID-Chip, eine Zahlentastatur mit PIN-Code oder einen Schlüsselanhänger mit galvanischen Kontakten eingesetzt werden. Bei den elektronischen Wegfahrsperren gibt es je nach Fahrzeugalter verschiedene Varianten. Da die Methoden des Autodiebstahls und Autoknackens immer ausgefeilter werden, muss auch die Sicherheitstechnik immer wieder nachziehen und neue Systeme zur Diebstahlsicherung entwickeln.











