Wegfahrsperre

wegfahrsperre

Wegfahrsperre verhindert Fortbewegen durch Unbefugte

Als Wegfahrsperre bezeichnet man alle mechanischen oder elektronischen Sicherungen, die ein Fortbewegen oder die Inbetriebnahme eines Fahrzeugs durch Unbefugte verhindert. Eine Sonderstellung nimmt die behördlich eingesetzte unfreiwillige Wegfahrsperre ein. Diese werden von Stadtverwaltungen, der Polizei oder Ordnungsämtern verwendet. Der Trend geht hin zu Parkkrallen bzw. Radkrallen, die das Fahrzeug blockieren und auch einen Reifenwechsel verhindern.

Mechanische Wegfahrsperre

Um die Diebstahlgefahr zu verringern, setzen Autobesitzer oftmals die sogenannte Lenkradkralle ein. Diese Wegfahrsperre funktioniert rein mechanisch und besteht aus einer Stahlstange, die mit Hilfe eines Schlosses am Lenkrad fest montiert wird. Dies verhindert, dass das Lenkrad bewegt werden kann. Die sogenannte Gangschaltungssperre, die in der Mittelkonsole des PKW fest mit der Karosserie verschraubt ist und das Fahren im Rückwärtsgang verhindert. Fahrzeuge mit Automatikgetriebe können auf dieses Weise in der Position P-Parken ebenfalls blockiert werden.

Elektronische Wegfahrsperre

Die elektronische Wegfahrsperre wird aufgrund gesetzlicher Bestimmungen inzwischen serienmäßig verbaut. Fehlt sie in einem Kraftfahrzeug, mindert dies in der Regel die Versicherungsleistungen. Elektronische Wegfahrsperren werden beim Abschalten automatisch aktiviert, wenn die Zündung ausgeschaltet ist. Soll das Fahrzeug wieder in Bewegung gesetzt werden, muss der Fahrzeughalter einen Schlüssel mit einem RFID-Chip, eine Zahlentastatur mit PIN-Code oder einen Schlüssel mit galvanischen Kontakten einsetzen. Aufgrund der hochentwickelten Methoden der Autodiebe muss auch die Sicherheitstechnik immer wieder nachziehen und neue Sicherheitssysteme entwickeln.

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