Vertragsstrafe

vertragsstrafe

Nichteinhaltung des Versicherungsvertrags

Wird eine Vertragsstrafe verhängt, bedeutet dies in der Regel, dass der Versicherer von dem Versicherten einen bestimmten Geldbetrag für die Nichteinhaltung der Vertragsbedingungen fordert. Oftmals gewähren Kfz-Versicherungen ihren Kunden bestimmte Rabatte, wenn diese die Einhaltung bestimmter Sachverhalte zusichern, wie beispielsweise das Fahren einer limitierten Kilometerzahl innerhalb der Versicherungsperiode, die ausschließliche Nutzung des Fahrzeugs durch eine bestimmte Person oder das Abstellen des Fahrzeugs in einer Garage. Stellt sich dann bei einem Unfall bzw. im Zuge der Regulierung durch die Kfz-Versicherung heraus, dass eine oder mehrere der Pflichten des Versicherungsnehmers aus dem Versicherungsvertrag nicht eingehalten wurden, kann der Versicherer dieses vertragswidrige Verhalten sanktionieren und eine Vertragsstrafe verhängen.

Vertragsstrafe – die Höhe variiert

Die Höhe der Vertragsstrafe aus dem Versicherungsvertrag kann sich auf eine Jahresprämie oder sogar mehr belaufen – je nach der Art und der Intensität der Verfehlung des Versicherungsnehmers. Zusätzlich muss in jedem Fall die Differenz zwischen der ermäßigten und der normalen Prämie gezahlt werden. In der Regel ist jedoch auch eine solche Vertragsstrafe weitaus günstiger für den Versicherungsnehmer als die Versagung des Versicherungsschutzes wegen Verstoßes gegen den geschlossenen Versicherungsvertrag. Bei Kaskoschäden, die durch einen nichtberichtigten Fahrer verursacht wurden, wird in der Regel auch die Selbstbeteiligung angehoben.

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