Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), auch Idiotentest genannt, soll die Fahreignung eines Verkehrsteilnehmers, dessen Führerschein entzogen wurde, überprüfen. Der Begriff der Fahreignung beinhaltet übrigens nicht nur die körperlich und geistige Eignung, sondern auch Merkmale wie Reaktionsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die MPU wurde in den 1950igern eingeführt und dient den Fahrerlaubnisbehörden als Entscheidungshilfe, um über den Entzug oder die Neuerteilung einer Fahrerlaubnis zu urteilen. Eine MPU umfasst in der Regel in eine Testdiagnostik, eine ärztliche Untersuchung und ein psychologisches Gespräch. Es können verschiedene Untersuchungsanlässe vorliegen, die sich aus dem individuellen Verkehrsverstoss, der zum Entzug des Führerschein führte, ergeben. Dieses sind beispielsweise Alkohol- oder Drogengebrauch am Steuer, aber auch verkehrsrechtliche Auffälligkeiten (mehr als 18 Flensburger Punkte) oder strafrechtliche Auffälligkeiten.











