Leichtkraftfahrzeug

leichtkraftfahrzeug

Kleinfahrzeug für 1 bis 2 Personen

Nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ist ein Leichtkraftfahrzeug ein vierrädriges Kraftfahrzeug, das maximal 350 Kilogramm wiegt und bauartbedingt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometer pro Stunde erreicht. Für das Leichtkraftfahrzeug sind ebenfalls die Bezeichnungen Kleinkraftrad, Leichtmobil, Kleinfahrzeug und Mopedauto üblich. Es bietet in der Regel 1 bis 2 Personen Platz.

Das Leichtkraftfahrzeug – motorisiertes Fahrzeug zwischen Auto und Moped

Ein Leichtkraftfahrzeug ist ein motorisiertes, mehrspuriges Fahrzeug, das deutlich kleiner als ein herkömmlicher PKW ist, aber deutlich mehr wiegt als ein Moped. Aufgrund seiner Bauart und seines Fassungsvermögens ist dieses Fahrzeug also eine Art Hybrid zwischen Automobil und zweirädrigen Mopeds. Je nach Modellwunsch ist ein solches Leichtkraftrad mit Verbrennungsmotor, Elektromotor oder mit Hybridantrieb erhältlich. Der Kraftstoffverbrauch liegt deutlich unter dem eines herkömmlichen Automobils. Darüber hinaus ist ein Leichtkraftfahrzeug mit entsprechendem Elektromotor umweltschonender als ein PKW.

Führerschein für Leichtkrafträder

In Deutschland sind Leichtkraftfahrzeuge von der Hauptuntersuchung und der Zulassung befreit. Fahrzeughalter müssen für Leichtkraftfahrzeuge deshalb auch keine Kfz-Steuer zahlen. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen derartige Fahrzeuge fahren, wenn sie im Besitz eines Führerscheins der Klasse S sind. Kleinkrafträder bieten auch für ältere Menschen oder Gehbehinderte die Möglichkeit, im Alltag mobil zu sein. Leichtkraftfahrzeuge sind in den europäischen Nachbarländern häufiger vertreten als in Deutschland, hierzulande sind diese Fahrzeuge noch eine Nischensparte.

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