Gefahrenklassen bei Brennstoffen

Brennbare Flüssigkeiten, also auch Ottomotorkraftstoffgemische wie Benzin, sind nach ihrem individuellen Flammpunkt in Gefahrensklassen eingeteilt. Der Flammpunkt ist definiert als die niedrigste Temperatur eines Stoffes, bei dem sich genug brennbare Gase bilden, so dass ein Zündfunke oder eine Zündquelle zusammen mit dem Luftsauerstoff einen Verbrennungsprozess auslöst. Beim Erreichen des Flammpunkts entflammt die Flüssigkeit also. Einige Grad überhalb des Flammpunkts liegt der Brennpunkt. Bei Erreichen des Brennpunkts werden genug brennbare Gase gebildet, so dass der Stoff auch nach Entfernen der Zündquelle weiterbrennt. Es gibt vier Gefahrenklassen - Benzin gehört zur Gefahrenklasse A1:

  • A1 (Flammpunkt liegt unter 21°C)
  • A2 (Flammpunkt liegt zwischen 21°-25° C)
  • A3 (Flammpunkt liegt zwischen 25°-100° C)
  • B (wassermischbar, Flammpunkt liegt bei 21° C)

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