Führerscheinbesitz

Die Dauer des Führerscheinbesitzes wird von Kfz-Versicherern als ein subjektives Gefahrenmerkmal betrachtet. Statistisch gesehen ist ein Fahranfänger, der erst seit kurzer Zeit in Besitz eines Führerscheins ist, häufiger an einem Unfall beteiligt, als Fahrer, die bereits seit mehreren Jahren Fahrpraxis haben. Versicherungsnehmer, deren Führerscheinbesitz nur für eine kurze Zeit nachgewiesen werden kann, werden in der Regel in die niedrigste Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Auf diese Weise wird die erhöhte Unfallgefahr durch eine erhöhte Versicherungsprämie berücksichtigt.

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