Fahranfänger

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Führerscheinbesitz und Probezeit

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der Führerscheinprüfung gelten Verkehrs-Neulinge allgemein als Fahranfänger. Von Fahranfängern spricht man auch bei Fahrern, die ihren Führerschein bereits seit einem Jahr besitzen. Erst nach dem Ende der erfolgreich absolvierten Probezeit, die ab dem Führerscheinbesitz zwei Jahre dauert, bezeichnet man Führerscheinbesitzer nicht mehr als Fahranfänger.
 

Bußgeldkatalog für Fahranfänger

Die Probezeit für Fahranfänger dauert zwei Jahre. In dieser Zeit dürfen sich die Führerschein-Neulinge nichts zu Schulden kommen lassen, anderenfalls verlängert sich die Probezeit um weitere zwei Jahre. Bei Verstößen fallen außerdem neben den allgemeingültigen Strafen aus dem Bußgeldkatalog weitere Maßnahmen wie zum Beispiel kostenintensive Aufbauseminare an. Die Notwendigkeit der Probezeit wird vor allem damit begründet, dass gerade unter Fahranfängern immer wieder schwere Unfälle im Straßenverkehr auftreten. Mit den schärferen Regelungen sollen die jungen Führerscheinbesitzer besonders für die Themen der Geschwindigkeitsüberschreitungen und Alkoholfahrten sensibilisiert werden. Entsprechend gilt laut Bußgeldkatalog für junge Fahrer unter dem 21. Lebensjahr eine Null-Promille-Grenze; bei Fahrern über 21 Jahren liegt die Grenze bei 0,5 Promille.  

Begleitetes Fahren – Teilnehmer im Vorteil

Mittlerweile ist es bereits für Jugendliche ab 17 Jahren möglich, die Führerscheinprüfung zu absolvieren. Sie müssen jedoch bis zu ihrem 18. Lebensjahr am begleiteten Fahren teilnehmen, dürfen also nur in Begleitung einer bestimmten Person fahren. Dabei hat sich herausgestellt, dass Fahranfänger, die ihren Führerschein mit 17 gemacht haben, deutlich weniger Unfälle verursachen als Fahranfänger, die nicht am begleiteten Fahren teilgenommen haben. Aus diesem Grund gewähren einige Versicherer Fahranfängern, die am begleiteten Fahren teilgenommen haben, oftmals lohnende Rabatte.

Kfz-Versicherung für Fahranfänger

Generell ist der Abschluss einer Kfz-Versicherung für Fahranfänger relativ kostspielig, da sie sich zunächst in der Schadenfreiheitsklasse Null befinden. Da auf dem Markt deutliche Preisunterschiede herrschen, ist es besonders für Fahranfänger ratsam, vor einem Abschluss verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen. Auf diesem Weg können bereits deutliche Einsparungen erzielt werden. Sofern der Fahranfänger unfallfrei bleibt, steigt in jedem Jahr die Schadenfreiheitsklasse, sodass die Versicherungsprämie kontinuierlich sinkt. Sollte direkt im Anschluss an den Führerscheinerwerb ein Fahrzeug versichert werden, sollte dies vor dem 1. Juli erfolgen. Bleibt der neue Versicherungsnehmer dann bis zum Jahresende unfallfrei, wird er bereits im Folgejahr günstiger eingestuft. Junge Fahranfänger mit eigenem Fahrzeug sollten sich auch überlegen, das Fahrzeug als Zweitwagen eines Elternteils zu versichern. Dadurch kann eine deutlich niedrigere Prämie erwirkt werden.

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