Die Europäische Union ging aus der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) hervor, die von Belgien, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden 1951 gebildet wurde. 1957 wurde dann die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), sowie die Europäische Atomgemeinschaft (damals EAG, heute Euratom) gegründet. Im Zuge der zunehmenden Integration Europas wurde in den 1990igern die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft mit dem Vertrag über die Europäische Union (EU) in Europäische Gemeinschaft (EG) umbenannt. EU und EG sind juristisch gesehen unterschiedliche Begriffe - die EG verfügt über völkerrechtliche Handlungsfähigkeit - umgangssprachlich werden sie jedoch austauschbar benutzt. Bis 2004 umfasste die EU 15 Länder, im Rahmen der Osterweiterung kamen dann 10 mittel- und osteuropäische Länder hinzu. 2007 wurde die EU mit dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien nochmals erweitert. Seit 2007 gehören dem Staatenverbund nun an: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern.