Deckungskarte

deckungskarte

Der Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung

Die Deckungskarte diente früher dem Nachweis eines bestehenden Kfz-Haftpflichtschutzes. Anders als bei den allermeisten anderen Versicherungen gilt der Haftpflichtschutz bei der Kfz-Haftpflicht bereits vor Zahlung der ersten Prämie an die Versicherung. Mit Erhalt der Deckungskarte erhält der Versicherungsnehmer eine sogenannte vorläufige Deckungszusage der Versicherung und ist von diesem Zeitpunkt an gegen Haftpflichtschäden abgesichert. Bis zum Jahr 2002 wurde die Versicherungskarte auch Doppelkarte genannt. Grund hierfür war, dass ein Durchschlag von der Zulassungsstelle an das Versicherungsunternehmen überstellt wurde. Mittlerweile erfolgt die Versicherungsbestätigung nur noch elektronisch. Man spricht jetzt von der elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB).

Wann die Deckungskarte benötigt wird

Die Deckungskarte diente dazu, einen Kfz-Haftpflichtschutz nachzuweisen. Relevant war dies bei der Erstzulassung oder Neuzulassung bei der Zulassungsstelle, bei der Beantragung eines neuen Kennzeichens aufgrund eines Umzugs sowie beim Wechsel des Fahrzeugs und auch bei einem Wechsel der Kfz-Versicherung. Mit Einführung der eVB hat sich jedoch geändert. Nun ist nur noch die hierbei übermittelte elektronische Versicherungsbestätigungsnummer relevant.

Wie lange dauert die Deckungszusage?

Früher wurde die Deckungskarte per Post versendet. Bis zum Erhalt der vorläufigen Deckungszusage konnten also ein paar Tage vergehen. Da die Deckungszusage mittlerweile nur noch auf elektronischem Wege erfolgt, können Versicherungsnehmer die VB-Nummer direkt nach Vertragsschluss erhalten – auch wenn dieser online erfolgt ist.

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