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Deckungskarte

Um Ihr neues Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsstelle anzumelden, benötigen Sie einen vorläufigen Nachweis über eine gültige Kfz-Versicherung. Bis zum Jahr 2008 wurde dafür die sogenannte Deckungskarte ausgestellt. Inzwischen ist die Deckungskarte jedoch durch die elektronische Versicherungsbestätigung (kurz: eVB) abgelöst worden. Welche Vorteile das für Sie bietet und worauf Sie beim Beantragen Ihrer eVB achten müssen, erfahren Sie im TopTarif-Ratgeber.

Das Wichtigste zusammengefasst:

Die Deckungskarte wurde 2008 durch die elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB-Nummer) abgelöst. Beide erfüllen denselben Zweck!


Die Deckungskarte dient als Nachweis für einen bestehenden Versicherungsschutz und wird beispielsweise bei der Kfz-Zulassung oder Ummeldung benötigt!


Die Deckungskarte bzw. eVB können Sie sofort online beantragen: Dazu vergleichen Sie Kfz-Versicherungen auf Toptarif und schließen Sie eine Versicherung ab! Die eVB bekommen Sie dann zugeschickt!

Inhaltsverzeichnis

    Wofür benötige ich eine Deckungskarte?

    Deckungskarte

    Wer mit einem Auto am öffentlichen Straßenverkehr in Deutschland teilnehmen möchte, ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug abzuschließen. An- oder ummelden können Sie Ihr Fahrzeug also nur, wenn Sie über einen gültigen Versicherungsnachweis verfügen. Früher wurde dafür die sogenannte Deckungskarte ausgestellt. Doch das papierbasierte Verfahren ist unpraktisch – erhalten haben Sie die Deckungskarte in der Regel erst nach mehreren Tagen. Auch auf der Zulassungsstelle hat das alte Verfahren viel Zeit gekostet. Wer sein Fahrzeug anmelden wollte, musste in der Regel mit langen Wartezeiten rechnen. Heute nutzen Sie stattdessen einfach die elektronische Versicherungsbestätigung, um Ihr Auto online anzumelden.

    Welche Vorteile bietet die elektronischen Versicherungsbestätigung?

    Die Kfz-Haftpflicht online buchen und direkt im Anschluss die eVB per Mail erhalten – seit dem Jahr 2008 ist das kein Problem mehr. Mit der eVB können Sie Ihr Fahrzeug bei vielen Zulassungsbehörden inzwischen sogar online an- oder ummelden. So vermeiden Sie unnötige Wartezeiten. Alle Daten, die die Zulassungsstelle benötigt, um die Gültigkeit Ihrer Kfz-Haftpflicht zu überprüfen, werde heute in einem vollautomatischen Vorgang zwischen den Behörden und Ihrer Versicherung ausgetauscht. Grundsätzlich eingeführt, um den bürokratischen Mehraufwand zu reduzieren, bietet die elektronische Versicherungsbestätigung damit vor allem einen Vorteil: Sie als Versicherungsnehmer sparen Zeit.

    Wie sieht die eVB-Nummer aus?

    Im Gegensatz zur alten Deckungskarte, die aus einem mehrteiligen Papierformular bestand, ist die eVB-Nummer so einfach wie möglich gestaltet. Grundsätzlich besteht die neue Versicherungsbestätigung für Ihre Haftpflicht lediglich aus sieben Zeichen. Zusammengesetzt ist diese siebenstellige Nummer sowohl aus Ziffern als auch aus Buchstaben – um Verwechslungen mit den Ziffern 1 und 0 zu vermeiden, sind die Buchstaben I und O jedoch nicht in der eVB enthalten. Generiert wird Ihre persönliche eVB-Nummer automatisch.

    Wann brauche ich eine Deckungskarte?

    Grundsätzlich ist jeder Fahrzeughalter in Deutschland dazu verpflichtet, eine Kfz-Haftpflicht abzuschließen, um am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen. Eine Deckungskarte bzw. die neue eVB-Nummer brauchen Sie also immer dann, wenn Sie ein neues Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsbehörde anmelden oder ein altes Auto ummelden wollen.

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    Darüber hinaus müssen Sie den Versicherungsnachweis noch in einer ganzen Reihe von Sonderfällen vorweisen. Ihre Deckungskarte benötigen Sie in den folgenden Fällen:

    Neuzulassung Ihres Fahrzeuges

    Wiederzulassung von stillgelegten Kfz

    Fahrzeugwechsel

    Ummeldung wegen Wohnort- oder Halterwechsel

    Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens

    umfassende Veränderungen am Fahrzeug

    Welche Daten benötige ich, um eine Deckungskarte zu beantragen?

    Die eVB bzw. die Deckungskarte zum Nachweis Ihrer Kfz-Haftpflicht erhalten Sie von Ihrem jeweiligen Versicherungsunternehmen. In der Regel geht das sehr schnell: Nachdem Sie sich für eine günstige Haftpflichtversicherung entschieden haben, können Sie die eVB in einem Onlineverfahren beantragen. Die Versicherungsbestätigung bekommen Sie dann entweder per E-Mail oder per SMS zugeschickt. Grundsätzlich benötigen Sie dafür lediglich die folgenden Daten:

    persönliche Angaben wie Name und Anschrift

    Angaben zum Fahrzeugtyp (Pkw, Motorrad oder Lkw)

    die gewünschte Kennzeichenart (zum Beispiel Lang- oder Kurzzeitkennzeichen)

    abweichender Halter

    Nachdem Sie die Deckungskarte erhalten haben, können Sie Ihr Fahrzeug noch am selben Tag bei der Zulassungsbehörde anmelden. Auch dafür stehen Ihnen heute im Normalfall praktische Onlineverfahren zur Verfügung.

    Was kostet eine Deckungskarte?

    Für die Deckungskarte selbst müssen Sie keine zusätzlichen Kosten einplanen. Da das Verfahren heute vollständig elektronisch geregelt ist, fallen dafür kaum Verwaltungsgebühren an. Ihre persönliche eVB erhalten Sie also kostenlos. Selbst wenn Sie Ihre Versicherungsbestätigung nicht nutzen, um ein Fahrzeug bei der Zulassungsstelle anzumelden, entfallen keine Zusatzkosten für Sie – der Nachweis verliert seine Gültigkeit automatisch nach Ablauf einer festgesetzten Frist.

    Was brauche ich für eine Deckungskarte?

    Bis zur Einführung der eVB im Jahr 2008 gab es eine ganze Reihe an unterschiedlichen Deckungskarten, die jeweils verschiedene Funktionen erfüllt haben. Unter anderem gehörten dazu die Doppelkarte, die grüne Karte oder die Internationale Karte. Um den Nachweis über die eigene Kfz-Haftpflichtversicherung zu vereinfachen, ist ein Großteil der ehemaligen Deckungskarten inzwischen in der eVB enthalten. Der Tabelle können Sie entnehmen, welche Versicherungsbestätigung Sie heute benötigen.

    Name Nachweis für Abgelöst durch
    Deckungskarte/ Doppelkarte/ Versicherungsbestätigungskarte Versicherungsbestätigung für die Zulassung eines Kfz eVB
    eVB Elektronischer Nachweis über eine Kfz-Haftpflicht /
    Internationale Versicherungskarte/ Grüne Karte Versicherungsbestätigung für die Haftpflicht im EU-Ausland Gültiges Autokennzeichen

    Deckungskarte – was ist versichert?

    Als Versicherungsnehmer erhalten Sie mit der eVB-Nummer einen vorläufigen Schutz im Rahmen einer gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht. Wie hoch der Deckungsumfang ausfällt, hängt von den Richtlinien Ihrer Versicherung ab und unterscheidet sich im Einzelfall. Grundsätzlich gilt: Die eVB ist nur ein vorläufiger Nachweis über Ihre Kfz-Haftpflicht und sollte nach der Zulassung schnellstmöglich durch eine abgeschlossene Versicherungspolice ersetzt werden.

    Wo bekomme ich eine Deckungskarte?

    Den Nachweis über Ihre Kfz-Haftpflicht erhalten Sie von Ihrem jeweiligen Versicherungsunternehmen. Nachdem Sie sich für einen günstigen Tarif entschieden haben, füllen Sie die notwendigen Formulare einfach online aus. Im Anschluss an das Onlineverfahren wird Ihnen die eVB-Nummer bequem per E-Mail zugeschickt. Im Gegensatz zur alten Deckungskarte müssen Sie nicht mehr wochen- oder tagelang auf Ihre Versicherungsbestätigung warten. Stattdessen nutzen Sie noch am selben Tag das praktische Online-Zulassungsverfahren, um Ihr Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsstelle anzumelden.

    Wie lange darf ich mit der Deckungskarte fahren?

    Die Deckungskarte bzw. die eVB-Nummer benötigen Sie für die Anmeldung Ihres Fahrzeuges beim Straßenverkehrsamt. Einen vollen Versicherungsschutz genießen Sie damit jedoch noch nicht – stattdessen ist die eVB lediglich ein vorläufiger Nachweis über Ihre Kfz-Haftpflicht. Nach der Zulassung des Kfz müssen Sie noch den Versicherungsvertrag abschließen, um den vollen Schutz in Anspruch nehmen zu können. Wie lange Sie mit der Deckungskarte fahren können, ist dabei abhängig von Ihrem jeweiligen Tarif. In der Regel werden Sie von Ihrem Versicherungsunternehmen jedoch rechtzeitig daran erinnert, die Kfz-Versicherung abzuschließen.

    Wie lange ist die Deckungskarte gültig?

    Nach der Ausgabe der eVB muss das Fahrzeug innerhalb einer bestimmten Frist bei der Zulassungsbehörde angemeldet werden – ansonsten verfällt die Deckungskarte. Zum Glück sind die Fristen übersichtlich gestaltet und bieten Ihnen einen großen zeitlichen Spielraum. Deutschlandweit gelten für die Zulassung eines Kfz die folgenden Fristen:

    • Normales Kennzeichen: sechs Monate
    • Kurzzeitkennzeichen: drei Monate

    Wird die Frist für die Zulassung Ihres Kfz überschritten, verliert die eVB-Nummer automatisch die Gültigkeit. Zusatzkosten werden dafür in der Regel nicht berechnet.

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