Mobilfunknetz in Deutschland
Telefonieren via Funknetz
Das Mobilfunknetz unterscheidet sich vom Festnetz vor allem hinsichtlich der letzten Meile. Denn auch im Mobilfunknetz findet die Übermittlung der Signale - ähnlich jener im Festnetz - zwischen lokal gebundenen Einrichtungen statt. Die einzelnen Vermittlungsstellen des Kernnetzes sind untereinander mit Glasfaserkabeln oder Funk verbunden. Der Mobilfunknutzer wiederum erhält über ein Funknetz Anschluss zu diesen Vermittlungsstellen. Dieses Funknetz wird auch als Zugangsnetz oder Luftschnittstelle bezeichnet. Analog zu dem Kürzel PSTN für Festnetz fällt das Mobilfunknetz unter die Abkürzung PLMN (Public Land Mobile Network). In Deutschland betreiben die Anbieter T-Mobile (Mobilfunktochter der Deutschen Telekom), O2, Vodafone und E-Plus Mobilfunknetze.
Mobilfunknetz 3G im Aufbau
In Deutschland sind derzeit Mobilfunknetze der zweiten (2G) und dritten (3G) Generation in Betrieb. In den Netzen der zweiten Generation telefoniert man im GSM-Standard sowie in der weiterentwickelten Version via GPRS. Das Mobilfunknetz der 2. Generation wird vor allem um die Möglichkeit der paketorientierten Datenübertragung erweitert. Das 3G-Netz ist hinsichtlich der Datenübertragung bereits optimiert und wird darauf abzielend, dass schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten möglich werden, weiter ausgebaut. Nur dann können nämlich auch Online-Multimedia-Anwendungen über das Mobilfunknetz abgerufen werden. Wichtigster 3G-Standard ist UMTS, der Nachfolger HSDPA ist ebenfalls bereits in einigen Gebieten zugänglich.











