Festnetzanschluss: Anschluss ans Telefonnetz
Viele Wege führen ins deutsche Festnetz
Unter einem „Festnetzanschluss" versteht man im alltäglichen Sprachgebrauch einen ISDN- oder analogen Telefonanschluss. Das öffentliche Telefonnetz (PSTN - Public Switched Telephone Network) war ursprünglich analog und wurde bereits vor mehr als 10 Jahren schrittweise digitalisiert. Heute ist ISDN in Deutschland flächendeckend verfügbar. Der Umstieg von einem analogen auf einen digitalen Festnetzanschluss ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Ein ISDN-Festnetzanschluss kostet etwas mehr, bietet jedoch Vorteile. Und: Sowohl analoger als auch digitaler Festnetzanschluss bieten Zugang zum Internet - man spricht dann von einem „Schmalbandanschluss".
Vorteil von ISDN- und analogem Festnetzanschluss
Ein Vorteil, mit dem ein „klassischer" Festnetzanschluss punkten kann, ist die Zuverlässigkeit der Versorgung. Mit einem ISDN- bzw. analogen Festnetzanschluss können Sie auch während eines Stromausfalles telefonieren, da - vereinfacht gesagt - der erforderliche Strom über die Telefonleitung mitgeschickt wird. Voice over IP steht bei einem Stromausfall nicht zur Verfügung. Auch ist ein klassischer Festnetzanschluss geographisch verankert. Bei einem Notruf kann man Ihren Standort anhand der Telefonnummer ermitteln - wenn Sie nicht in der Lage sind, diesen mitzuteilen. Bei Telefonie mittels VoIP haben sie zwar in den meisten Fällen eine klassische Festnetz-Nummer mit Ortsvorwahl; da Sie dieses jedoch auch „nomadisch" nutzen können, ist eine Ermittlung Ihres Standortes nicht möglich.











