UMTS: Mobilfunkstandard für die Internetnutzung

UMTS - Mobilfunkstandard der 3. Generation

UMTS mobil SurfenUMTS (Universal Mobile Telecommunications System) läutete ein neues Zeitalter des mobilen Internets ein, da es mit der erhöhten Datenrate die Nutzungsmöglichkeiten des Internets vervielfachte. UMTS ermöglicht Download-Raten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde. Mit diesem Standard, der auch als 3G bezeichnet wird, sind die Datenübertragungsraten deutlich höher als bei den Vorgängerstandards: Der erste Standard GPRS entspricht in seiner Geschwindigkeit von 53 kbit/s einem herkömmlichen Modem. Edge als Nachfolgestandard ist vier mal schneller als GPRS. Der Folgestandard GSM ist so schnell wie GPRS und GSM zusammengenommen.
Somit stellt die Verbesserung auf UMTS schon einen erheblichen Sprung in der Entwicklung dar. Gegenüber einer marktüblichen Breitbandverbindung via DSL mit einer Download-Rate von 6.000 Kilobit (6 Mbit) pro Sekunde wirkt die Geschwindigkeit von UMTS eher niedrig. Gegenüber dem sich immer weiter verbreitenden DSL-Standard von 16 Mbit pro Sekunde bzw. dem VDSL-Standard von bis zu 50 Mbit pro Sekunde erscheint die UMTS-Geschwindigkeit langsam.

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Erweiterungen HDSPA und HSUPA

Mit dem verbesserten Übertragungsverfahren HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) wurde eine noch schnellere Download-Geschwindigkeit von 3,6 bis 7,2 Megabit pro Sekunde ermöglicht. HSDPA wird gerne auch als Breitband-UMTS bezeichnet, da es mobile Internetnutzung auf dem Niveau schneller Internetverbindungen möglich macht. Mittlerweile ist HSDPA in vielen Regionen verfügbar und auch die meisten mobilen Endgeräte im Handymarkt sind HSDPA-fähig. Eine Erweiterung von HSDPA ist HSUPA (High Speed Uplink Packet Access), das wiederum die Upload-Geschwindigkeit von Daten steigert. Beide Verfahren werden unter dem Begriff HSPA (High Speed Packet Access) zusammengefasst.

Handy wird mit UMTS zum Multimedia-Tool

Erst seit sich der Mobilfunkstandard der dritten Generation, UMTS, in Deutschland durchgesetzt hat, hat das mobile Internet einen Boom erfahren, der bis heute anhält. UMTS realisiert deutlich höhere Übertragungsraten als die bis dahin gängigen Standards und ermöglicht dadurch erweiterte multimediale Dienste sowie satelliten- und erdgestützte Sendeanlagen. Anders als bei GPRS können auch komplexe Internetseiten abgerufen und Bilder und Videos verschickt werden. Per UMTS können verschiedene Dienste angeboten werden. Vornan stehen natürlich die herkömmliche Telefonie und der Internetzugang. Nicht weniger wichtig ist die Möglichkeit von Nachrichtendiensten in Form von Kurznachrichten, Chat und Video-Sprach-Mail. Mit den standortbezogenen Diensten wurde die persönliche Navigation ermöglicht: Sowohl zu Fuß, in öffentlichen Verkehrsmitteln und natürlich im Straßenverkehr werden solche Dienste genutzt, die den herkömmlichen Navigationsgeräteherstellern Konkurrenz machen.

UMTS global mit Unterschieden

Wichtig zu wissen ist, dass UMTS global betrachtet nicht überall gleich ist. Die Nutzung von UMTS ist zudem geräteabhängig. Deutlich wird das am Beispiel von Apples iPhone: In den USA funktionieren UMTS und LTE auf anderen Frequenzbändern als in Deutschland. Erst das iPhone 6 unterstützt entsprechend viele Frequenzbänder, die das Surfen in den USA und Deutschland mit demselben Gerät möglich machen. Bei vorherigen iPhone-Generationen gab es die Schwierigkeit, dass es für jeden Markt ein eigenes Gerät gab, das die dort gegebenen Frequenzbänder unterstützt: Ist man beispielsweise mit einem iPhone 5 in Kanada unterwegs, so kann man das Gerät dort aufgrund der unterschiedlichen Frequenzen (1.900 MHz und 850 MHz) nicht nutzen. Das in Deutschland verkaufte iPhone 5 nutzt ausschließlich die 1.800er-Frequenz für LTE. Bei UMTS gibt es nicht aufgrund der Frequenzen Probleme mit der Kompatibilität, sondern es fehlt schlicht ein einheitlicher Übertragungsstandard. In Europa wird für UMTS der WCDMA-Standard genutzt, in den USA wird hingegen CDMA/CDMA2000 verwendet. Somit würden Smartphones vom europäischen Markt nicht in den USA funktionieren, auch wenn sie die erforderlichen Frequenzbänder unterstützen würden. Je neuer die Geräte, desto kompatibler werden sie. So unterstützt beispielsweise das iPhone 6 bis zu 20 LTE-Frequenzbänder. Auch bei Surfsticks ist vor dem Kauf auf die unterstützten Frequenzbänder zu achten, da sie ebenfalls nicht alle Frequenzen unterstützen. Egal ob Smartphone oder Surfstick – in jedem Fall sollte man sich vor dem Auslandsaufenthalt über mögliche Prepaid-Mobilfunk-Tarife für das Zielland informieren. In Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen die Telekommunikationsanbieter die einheitliche Frequenz von 2.100 MHz für ihren UMTS-Mobilfunk, weshalb die Benutzung von UMTS-Netzen landesunabhängig erfolgen kann.

Sicherheit von UMTS

Was die Sicherheit des UMTS-Standards anbelangt, ist diese leider nicht besser als jene des GSM-Standards. Schon vor Jahren konnten Hacker und Sicherheitsexperten die Schwächen der GSM-Verschlüsselung aufzeigen und bei UMTS wurden im Jahr 2014 ebenfalls Lücken in der Verschlüsselung gefunden. So konnte ein Team von IT-Experten die SMS-Kommunikation zwischen einem Bundestagsabgeordneten und seinem Mitarbeiter verfolgen. Eine Sicherheitslücke im SS7-Protokoll soll das Mitlesen ermöglichen. Das Protokoll wird von Netzanbietern eigentlich dafür genutzt, sich mit Roaming-Partnern abzustimmen oder eine Telefonverbindung trotz Funkzellenwechsels aufrecht zu erhalten. Das SS7-Netz werde den Sicherheitsexperten zufolge aber auch von Unternehmen und Privatpersonen genutzt, die Zugang zu dem Netz gegen Geld ermöglichen. Nicht nur SMS, sondern auch Telefonate lassen sich so entschlüsseln und abhören – ein Vorgang, der der Telekom zufolge jedoch Expertenwissen und nicht am Markt erhältliche Technik voraussetzt. Zudem ist die unmittelbare Nähe zu dem ausgespähten UMTS-Gerät erforderlich. Diese Nähe ist beispielsweise zwischen den russischer und amerikanischer Botschaft sowie Bundestag und deutscher Regierung gegeben. Die Abhörung eines ungesicherten Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte in diesem Zusammenhang für einen Eklat gesorgt.

Mit UMTS mobil im Internet surfen

Um schnelles mobiles Internet auf einem Mobilfunkgerät zu nutzen, muss dieses UMTS-fähig sein. Besitzer eines UMTS-Handys müssen nur noch einen günstigen Internet-Tarif für mobiles Internet buchen und können fortan jederzeit mobil surfen. Laptops oder Notebooks erhalten mit UMTS-Datenkarten oder UMTS-Sticks einen mobilen Internetanschluss. Auch das UMTS-Handy kann mit dem Rechner verbunden werden und solcherart als Modem fungieren. Und nicht zu vergessen: Auch wenn Sie keinen Tarif für mobiles Internet angemeldet haben, besteht immer noch die Möglichkeit, sich in ein bestehendes drahtloses Netzwerk (Wireless Lan) einzuwählen und so Zugang zum Internet zu erhalten.

UMTS-Tarife im Vergleich

Bei der Tarifwahl können UMTS-Gerätebesitzer mittlerweile nicht nur zwischen den üblichen vier Mobilfunkriesen Telekom, Vodafone, O2 und E-Plus wählen. Vielmehr gibt es weitere sogenannte Mobilfunkbetreiber, die die Netzinfrastruktur von den Netzbetreibern nutzen. Diese drängen seit 2004 auf den deutschen Markt und lassen so Mobilfunkkunden in den Genuss von günstigen Tarifen kommen. Wer einen günstigen UMTS-Tarif sucht, kann sich mit einem entsprechenden Vergleichsrechner behelfen. Dabei wird nach Vertragslaufzeit, Drosselungslimit und Vertragstyp unterschieden. Zudem können Nutzer wählen, welche Netze sie für den Vergleich berücksichtigen möchten und ob ein UMTS-Surfstick im Angebot enthalten sein soll. Die meisten Tarife werden heute als Flat angeboten. Eine Flat bietet dem Nutzer den Vorteil, dass er ohne Zusatzkosten unbegrenzt surfen kann. Allerdings beinhalten die meisten Flats eine Begrenzung des Datenvolumens. Ist das festgelegte Datenvolumen der Flat aufgebraucht, surft der Nutzer mit einer geringeren Geschwindigkeit. Auch dieser Punkt sollte bei der Auswahl des richtigen Tarifes beachtet werden.

UMTS-Router als Alternative zum DSL-Anschluss

UMTS kann mit einem entsprechenden Router auch als Ersatz für den DSL-Anschluss genutzt werden. Das Ausweichen auf einen DSL-Router bringt dabei kaum Nachteile mit sich, wie sich auf den ersten Blick vermuten ließe. Mit einem UMTS-Router können Sie in Ihrer Wohnung via WLAN von allen Geräten auf das Internet zugreifen. Zwar bietet das Heimnetzwerk mit UMTS nicht die gleichen Datenübertragungsraten wie ein herkömmlicher DSL-Anschluss, für normales Surfen reicht es aber allemal aus. Ein UMTS-Router kommt dann in Frage, wenn beispielsweise an Ihrem Wohnort vom Provider kein DSL-Slot zur Verfügung gestellt werden kann oder Sie häufig mobil surfen. In letzterem Fall benötigen Sie nur einen Internetvertrag für beide Nutzungsvarianten, da Sie unterwegs ganz bequem mit dem mitgelieferten UMTS-Stick surfen können, was die Kosten für Ihren Internetzugang natürlich deutlich senkt.

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