Kabel-Internet: Surfen über das Fernsehkabel

Schneller Breitbandzugang über Kabel

Kabel Internet Der Internetzugang via DSL dominiert den Markt in Deutschland. Es gibt jedoch alternative Breitband-Technologien, die ebenfalls einen schnellen Zugang zum Internet ermöglichen. Kabel-Internet wird beispielsweise immer beliebter. Dabei wird das Fernsehkabel nicht nur für TV, sondern auch für Internet und sogar Telefonie (VoC - Voice over Cable / Internet Phone) genutzt. Da in diesem Fall ein zweiter Kanal für das Senden von Daten vonnöten ist, muss eine herkömmliche Fernsehdose gegen eine Multimediadose ersetzt werden. An diese Dose wird ein Kabelmodem - oder um das Internet über Funk zu nutzen - ein WLAN-Router angeschlossen.

Hohe Geschwindigkeit mit Potenzial für mehr

Aufgrund der schnellen Verbindung ist das Internet per Kabel optimal für den Triple-Play-Einsatz gerüstet. Es bietet also die Möglichkeit, parallel zu telefonieren, zu surfen und Filme online zu schauen. Damit ist es gegenüber herkömmlichen DSL-Angeboten eindeutig im Vorteil, da mit diesen der Triple-Play-Einsatz aufgrund zu geringer Bandbreiten in vielen Gegenden nicht gut möglich ist. Die Downloadraten betragen bei Internet via Kabel bis zu 200 Mbit/s. Rein technisch sind sogar Bandbreiten von bis zu 400 Mbit/s möglich. Mit VDSL sind maximal 100 Mbit/s möglich, allerdings nur in wenigen Gebieten. Den Standard bilden ADSL- und ADSL+-Verträge mit Downloadraten zwischen 6 und 16 Mbit/s, wobei die zugesicherten Geschwindigkeiten oft nicht erreicht werden. So haben DSL-Kunden nicht nur von vornherein geringere zugesicherte Datenraten, sondern auch noch Probleme, die garantierte Geschwindigkeit nutzen zu können. Ein Grund dafür ist die nachlassende Signalstärke, je länger das Kabel zwischen Verbraucher und Verteiler ist. Aufgrund von Signalverstärkern und einer anderen Übertragungstechnik ist dieses Problem bei Kabelnetzen nicht gegeben. Einzig bei den Upload-Raten waren die Internetanschlüsse per Kabel lange hinterher. Doch auch in dieser Hinsicht können Kabelanbieter inzwischen mit DSL-Anschlüssen mithalten und Uploadraten von 10 Mbit und mehr zur Verfügung stellen.

Kabel-Internet bietet die höchste Geschwindigkeit

Internet über Kabel nicht flächendeckend verfügbar

Kabel-Internet punktet vor allem mit einer schnellen Verbindung. So sind Geschwindigkeiten von bis zu 32.000 Kilobit pro Sekunde möglich - also weitaus mehr als bei dem schnellsten DSL-Anschluss. Vor allem für die Übertragung von Fernsehangeboten über das Internet sind solch schnelle Geschwindigkeiten erforderlich. Allerdings ist Kabel-Internet noch nicht überall in Deutschland verfügbar, das Netz wird jedoch aufgerüstet. Auch wenn Sie einen Kabelanschluss installiert haben, ist dieser nicht zwangsweise auch für Internet und IP-Telefonie geeignet. Ein Verfügbarkeitscheck gibt Aufschluss darüber, ob Sie Kabel-Internet beziehen können. Diesen können Sie auf den Seiten der einzelnen Provider anhand der Eingabe Ihrer Adresse durchführen. Auch der DSL-Vergleich von TopTarif führt einen Verfügbarkeitscheck durch, denn er zeigt nur Angebote für Kabel-Internet an, wenn dieses bei Ihnen auch verfügbar ist.
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Kabel Internet Anbieter vergleichen

Der Markt für Kabelanbieter hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich vergrößert. Durch den erweiterten Wettbewerb sinken die Preise für Kabel Internet. Allerdings verliert der Verbraucher durch die Vielzahl der Angebote schnell den Überblick. Mit einem Anbieter-Vergleich für Kabel-Internet können Sie schnell und einfach verschiedene Provider und deren Tarife vergleichen. So erhalten Sie schnell und einfach Kabel Internet günstig. Auch der Kabel Internet Wechsel wird von TopTarif kostenlos übernommen und Sie sparen dadurch wertvolle Zeit.

Den passenden regionalen Anbieter finden

Die Vorteile von Internet via Kabel liegen auf der Hand. Es ist günstig, weit verbreitet und schnell. Trotzdem gibt es auch beim Kabel-Internet Einschränkungen. Vor allem in ländlichen Gebieten ist nicht überall ein Kabelanschluss verfügbar. Generell kann es bei Neuerschließungen von Wohngebieten auch in dichtbesiedelten Gegenden vorkommen, dass keine Kabelanschlüsse vorgesehen werden. Anwohner solcher Gebiete können den günstigen Kabelanschluss also nicht nutzen und müssen auf herkömmliche DSL-Anschlüsse zurückgreifen. Zudem ist eine Kabelleitung ein sogenanntes „Shared Medium“. Kabelkunden werden in Cluster unterteilt, die sich die vorhandenen Kabelkapazitäten teilen müssen. Greifen alle Anwender gleichzeitig in hohem Maß auf das Netz zu, kann dies zu Geschwindigkeitseinbußen führen. Tatsächlich verfügen Kabelnetze über hohe ungenutzte Kapazitäten, sodass es in der Praxis nicht zu merklichen Störungen durch zu hohe Zugriffsraten kommt.

2play- und 3play-Angebote verfügbar

Das Angebot der Kabelanbieter ist regional begrenzt. Kabel Deutschland deckt als größter Anbieter weite Teile Deutschlands ab, ist jedoch nicht in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen vertreten. Dort können Kunden auf Unitymedia oder Kabel BW zurückgreifen. Ergänzt werden die überregionalen Anbieter durch regionale Kabelbetreiber wie Tele Columbus in Berlin. Bei dem Abschluss eines Vertrags können Kunden zwischen sogenannten 2play- und 3play-Verträgen wählen. Beim 2play-Angebot erhält der Kunde Telefon und Internet vom Kabelanbieter. Der 3play-Vertrag ist ein Komplettangebot, das zudem auch einen schnellen Fernsehzugang beinhaltet und den Kunden damit den vollen Multimedia-Genuss von einem Anbieter gewährleistet. Bei den meisten Anbietern kann zwischen 2play- und 3play-Verträgen gewählt werden. Dies ist für all jene attraktiv, die bisher ihr Fernsehen via Satellit oder DVBT bezogen haben und dies beibehalten möchten. Ob beim gewünschten Vertrag auf den Fernsehempfang verzichtet werden kann, sollte jedoch vorab überprüft werden.

Gutes Preis-Leistungsverhältnis beim Internet via Kabel

Die Preise für das Internet via Kabel sind mit denen für herkömmliches DSL vergleichbar. Durch das wachsende Angebot und den daraus resultierenden hohen Wettbewerb können Kunden immer günstiger einen Internet- bzw. Telefonanschluss bei einem Kabelanbieter beauftragen. Zudem werben Anbieter mit Wechsel- und Neukundenaktionen, bei denen besonders günstige Konditionen für die ersten Monate oder die gesamte Vertragslaufzeit eingeräumt werden. Zumeist werden die Kabelanschlüsse für Kabel-Internet als Flatrate angeboten. Die benötigte Technik, also ein Kabelmodem oder ein spezieller WLAN-Router werden den Kunden meist kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Preise für den Internetzugang beginnen bei etwa 20 Euro im Monat als Flatrate Tarif. Die teuersten Verträge liegen bei etwa 60 Euro mit entsprechendem Leistungsumfang. Um den Internetzugang nutzen zu können, werden eine Multimediadose und ein spezielles Kabelmodem benötigt. Beides stellen die Kabelanbieter zur Verfügung, um den reibungslosen Zugang zum Internet zu gewährleisten.
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