Mit der Telekom DSL nutzen: Alle wichtigen Informationen

TelekomDie Telekom ist nach wie vor Deutschlands größter Anbieter für den DSL-Anschluss. Alle wichtigen Informationen zu den verschiedenen Telekom-DSL-Tarifen finden Sie hier.

Mit der Telekom über DSL ins Internet

Mit mehr als zwölf Millionen Kunden (Stand: August 2015) ist die Telekom Deutschlands größter Anbieter für Festnetz-Anschlüsse und den Internetzugang. Das Unternehmen bietet Breitband-Anschlüsse – also solche, die auf eine Geschwindigkeit von mindestens sechs Mbit pro Sekunde kommen – in fast ganz Deutschland an und treibt den Ausbau des Glasfasernetzes aktiv voran. Für den Privatkunden gibt es – bei unterschiedlicher regionaler Verfügbarkeit – Telekom-DSL-Anschlüsse mit bis zu 16 Mbit pro Sekunde und VDSL-/Glasfaser-Lösungen, die Surfgeschwindigkeiten bis zu 200 Mbit pro Sekunde ermöglichen.
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Welche Angebote bietet die Telekom für DSL?

Der Telekom-DSL-Anschluss für zu Hause trägt den Namen „MagentaZuhause“. Darunter fallen drei Grundtarife, die sich im Preis und in der maximalen Geschwindigkeit unterscheiden. Für alle drei Tarife ist darüber hinaus das „Entertain“-Paket hinzubuchbar: Damit gibt es digitales Fernsehen und die Internet-Flat in einem Tarif, die Zusatzkosten für das Paket betragen – bei der Standard-Fassung von Entertain – 9,95 Euro im Monat, bei Entertain Premium 14,95 Euro im Monat. Alle Tarife der Telekom für DSL und Glasfaser sind asymmetrische Zugänge: Die maximale Download-Geschwindigkeit ist deutlich höher als die maximale Upload-Geschwindigkeit. Anders gesagt: Sie können Daten sehr viel schneller runterladen als hochladen. Bei den meisten Privatanwendern entspricht das den Nutzungsgewohnheiten – sie streamen eher Filme und Serien, statt selbstgedrehte Spielfilme hochzuladen. Welche Tarife bietet die Telekom an, wie viel kosten sie, was können sie – und was steht im Vertrag? Alle folgenden Informationen zu den Angeboten, den Preisen, dem Leistungsumfang und den Vertragsbedingungen sind auf dem Stand von August 2015.

Das Basispaket der Telekom für DSL: MagentaZuhause S

Für Einsteiger und Normalnutzer bietet die Telekom das DSL-Paket MagentaZuhause S. Damit erhalten Kunden eine Festnetz-Flat sowie eine Internet-Flat mit durchaus akzeptablen Maximalgeschwindigkeiten: Bis zu 16 Mbit pro Sekunde beträgt die Download-Geschwindigkeit, im Upload sind 2,4 Mbit pro Sekunde möglich. Die ersten zwölf Monate des Tarifs kosten jeweils 29,95 Euro, danach werden 34,95 Euro monatlich fällig. Für Privatanwender erlauben die Maximalgeschwindigkeiten problemloses Surfen und Streamen auch in HD-Qualität. Wenn jedoch mehrere Personen auf das gleiche WLAN-Netz zugreifen, kann es zu ruckelnder Wiedergabe bei HD-Streaming kommen. Telefonieren ins Mobilfunknetz kostet derzeit stolze 19 Cent pro Minute, jedoch gibt es zusätzlich buchbare Pakete, die den Preis reduzieren oder eine Handynetz-Flat – zumindest ins T-Mobile-Netz – ermöglichen.

Für alle, die etwas mehr wollen: MagentaZuhause M

Schneller und teurer wird es mit dem Telekom-DSL-Tarif MagentaZuhause M: Geschwindigkeiten bis zu 50 Mbit pro Sekunde im Download und zehn Mbit im Upload gibt es für 34,95 Euro monatlich – zumindest in den ersten zwei Jahren, danach kostet der Tarif 39,95 Euro. Der Zugang erfolgt über VDSL und Glasfaser – seine Verfügbarkeit ist somit stark abhängig von der Region, in der Sie wohnen. Gerade in eher ländlichen Gebieten Deutschlands ist der Ausbau des Breitbandnetzes noch in Arbeit. Der Verfügbarkeits-Check für Regionen und Postleitzahlen ist über den DSL-Vergleichsrechner von Toptarif möglich.

Das Maximalpakt: MagentaZuhause L

Das Luxuspaket der Telekom kostet 39,95 Euro monatlich. Damit gibt es dann bis zu 100 Mbit pro Sekunde im Download und 40 Mbit pro Sekunde Upload-Geschwindigkeit. Wie beim M-Tarif gilt auch hier: Nach dem zweiten Jahr wird es teurer; 44,95 Euro werden dann im Monat berechnet. Mit dem Speed XL-Paket lässt sich die Geschwindigkeit sogar noch weiter erhöhen: Gegen fünf Euro monatlichen Aufpreis gibt es 200 Mbit pro Sekunde im Download und eine Upload-Geschwindigkeit von 100 Mbit pro Sekunde. Auch hier gilt: Nicht überall in Deutschland ist der Tarif mit diesen Geschwindigkeiten verfügbar.

Die flexible Alternative für ländliche Regionen

Sollte an einem bestimmten Wohnort kein Breitbandzugang möglich sein, so könnten die Hybrid-Tarife von MagentaZuhause unter Umständen eine Alternative darstellen: Dabei schaltet der Router bei hoher Datenlast – etwa am Wochenende oder in den Abendstunden – das LTE-Netz hinzu; der Nutzer surft gleichzeitig über den Telekom-DSL-Zugang und über das hochmoderne LTE-Mobilfunknetz. Das hilft überall, wo der Netzausbau noch nicht sein Optimum erreicht hat – sofern LTE in der jeweiligen Region verfügbar ist. Die monatlichen Preise der drei Hybrid-Tarife S, M und L sehen auf den ersten Blick exakt so aus wie die der Normaltarife. Jedoch kommen noch die Kosten für einen hybridfähigen Router hinzu: Bei Miete des Routers bezahlen Sie derzeit 9,95 Euro im Monat.

Diese Leistungen sind bei allen Telekom-DSL-Tarifen inklusive

Bei allen erwähnten Telekom-DSL-Tarifen sind einige Extras und Leistungen inklusive. Dazu gehören unter anderem 25 Gigabyte Onlinespeicher in der Telekom-eigenen Cloud, die SprachBox Pro – Nachrichten auf dem Anrufbeantworter werden direkt an das Smartphone weitergeleitet –, zwei Leitungen und bis zu drei Rufnummern für das Festnetz. Eine Besonderheit stellt das „WLAN TO GO“ dar – die Möglichkeit, weltweit kostenlos auf Millionen Hotspots zuzugreifen. Mehr dazu erfahren Sie weiter unten im Text. Auch ist bei allen Tarifen der 24-Stunden-Service inklusive. Das bedeutet: Wenn eine Störung am Anschluss vorliegt, wird diese – so die Telekom-Garantie – innerhalb von 24 Stunden nach Störungsmeldung behoben.

Vertragsbedingungen und zusätzliche Kosten bei Telekom DSL

Verbraucher sollten sich die Vertragsbedingungen im Vorfeld gründlich durchlesen. Der für Erstnutzer vielleicht wichtigste Punkt: Alle genannten Telekom-DSL-Tarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Wird der Vertrag nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch um weitere zwölf Monate. Außerdem ist die Einrichtungsgebühr zu berücksichtigen: Neukunden zahlen einmalig 69,95 Euro für die Bereitstellung des Zugangs. Ebenso ist ein geeigneter Router Voraussetzung für die Nutzung von Telekom-DSL. Diesen gibt es im Internet zu kaufen, direkt bei Vertragsabschluss von der Telekom zu erwerben oder von ihr zu mieten für einen monatlichen Betrag von derzeit 4,94 Euro beim Standardanschluss und 9,95 Euro beim Hybrid-Router.

Spezielle Angebote und Aktionen für Studierende und Co.

Viele der genannten Kosten lassen sich einsparen oder reduzieren, wenn bestimmte Aktionen und Angebote genutzt werden. So gibt es derzeit beispielsweise bei allen Tarifen zehn Prozent Rabatt auf die monatlichen Kosten und das ein ganzes Jahr lang. Das Angebot gilt, wenn der Vertrag online abgeschlossen wurde. Für Studenten und junge Menschen gibt es die Tarifvariante „MagentaZuhause Friends“, auch hier in den Größen S, M und L sowie als Hybrid verfügbar. Das Telekom-DSL-Angebot für Studenten ist derzeit bei allen Tarifen um fünf Euro im Monat günstiger als der jeweilige Normaltarif, auch hier gibt es Mindestvertragslaufzeiten von 24 Monaten. Und auch hier erhöhen sich die monatlichen Preise nach den ersten 24 Monaten um fünf Euro – wobei Studenten oder Azubis dennoch im Vergleich mit dem Standardtarif fünf Euro monatlich sparen. Daneben gibt es altersunabhängig auch immer wieder Neukunden-Aktionen, bei denen etwa die Bereitstellungskosten von 69,95 Euro entfallen – es lohnt sich also, stets die Augen offen zu halten.

WLAN TO GO: Der besondere Bonus bei Telekom DSL

Auf den ersten Blick ist Telekom-DSL im Vergleich zu vielen Mitbewerbern relativ teuer. Dafür bietet die Telekom – neben sehr gut verfügbarem Service und technischen Support – seit neuestem ein besonderes Extra bei allen Tarifen inklusive: WLAN TO GO ist die Möglichkeit, nicht nur an den deutschlandweit rund 300.000 WLAN-Hotspots der Telekom kostenlos mit dem Laptop, Tablet oder Smartphone zu surfen, sondern auch an den Hotspots des Telekom-Partners Fon – über 13 Millionen sind es derzeit weltweit. Außerdem können WLAN TO GO-Nutzer sich bei allen anderen Nutzern in das WLAN einloggen, sofern diese ungenutzte Bandbreite zur Verfügung stellen.

Weitere Fragen zur Telekom

Muss ich nach einem Wechsel Anschlussgebühren an die Telekom zahlen?

Die Anschlussgebühren können noch weiterhin an die Telekom abgeführt werden, wenn man seinen Anschluss bei der Telekom behält. Es gibt einige Anbieter, die einen DSL-Anschluss unabhängig vom Telefonanschluss anbieten oder auch selber Telefonanschlüsse anbieten. Wieviel Sie einsparen können und welcher Anbieter welche Tarife anbietet, können Sie kostenlos auf der TopTarif-Tarifübersicht unter dem Button "DSL" einsehen. Dort werden Ihnen die verschiedenen Provider aufgelistet und mitangezeigt, bei welchen Anbietern ein Anschluss bei der Telekom benötigt wird.

Muss man bei der Telekom (selber) kündigen?

Ich habe noch einen Vertrag bei der Telekom. Muss ich den kündigen, wenn ich zu einem DSL-Anbieter wechseln will? Diese Frage kann nicht mit ja oder nein beantwortet werden. Es kommt auf die jeweiligen Vertragsbestimmungen der Anbieter und die Tarifform an. Es gibt Internetanbieter, die die Kündigung für den Neukunden bei der Telekom übernehmen. Es kommt also auf den Tarif und den jeweiligen Anbieter zu dem Sie wechseln wollen an. TopTarif hilft Ihnen gerne, wenn Sie einen Tarifwechsel vornehmen möchten und Fragen zu diesem Thema haben.

Telekom-Anbieter zur Bereitstellung eines Anschlusses verpflichtet

Beim Wechsel des Telekom-Anbieters hatten Verbraucher oftmals das Problem, in der Übergangszeit ohne Telefon und Internet dazustehen. Zu einem Wechsel gehören aber viele technische Voraussetzungen, wie z. B. die Portierung von Rufnummern oder die Bereitstellung der Teilnehmeranschlussleitung (TAE) bzw. des DSL-Ports. Waren die Bedingungen nicht sofort erfüllt, kam es mitunter zu langen Wartezeiten. Seit dem 1.12.2012 können Verbraucher nun auch in diesem Fall Druck ausüben und auf eine rasche Erledigung des Wechsels bestehen. Wenn die Leitung nicht innerhalb eines Kalendertages vom neuen Anbieter übernommen werden kann, wird der Kunde erst einmal erneut vom vorigen Telekom-Anbieter versorgt. Bis der Wechsel vollzogen ist, zahlt der Kunde außerdem nur noch 50 Prozent der ursprünglichen Grundkosten. Ist der Kunde selbst an den Wechselschwierigkeiten schuld, gilt diese Regelung nicht. Grundsätzlich werden auch die Anrufe weiterhin vollumfänglich abgerechnet. Ist der Wechsel vollständig abgeschlossen, hat der neue Telekom-Anbieter Anspruch auf die Grundkosten.

So klappt der Wechsel zwischen Telekom-Anbietern reibungslos

Wer den Telekom-Anbieter wechseln möchte, sollte zuallererst einen Blick auf die vereinbarte Kündigungsfrist werfen. Diese muss zum Ende der Vertragslaufzeit mit dem alten Anbieter erfolgen und beträgt maximal drei Monate. Bei Telekom-Anbietern ist eine Vertragslaufzeit von 12 oder 24 Monaten üblich, aber auch flexible Verträge mit einer Laufzeit von drei oder nur einem Monat sind mittlerweile am Markt erhältlich. Bei einem Anbieterwechsel übernimmt in den meisten Fällen der neue Telekom-Anbieter die Kündigung des Altvertrages. Auch kümmert sich der neue Anbieter in diesem Fall um den nahtlosen Übergang samt möglicher Rufnummernportierung. Mit der Portierung der bisherigen Rufnummern sollte, wenn diese erwünscht ist, wie bei der Kündigung der neue Anbieter beauftragt werden. Eine Rufnummernportierung ist bei Festnetzkunden zum Vertragsende möglich, Mobilfunkkunden können ihre Rufnummern jederzeit auslösen. Allerdings erlaubt es nicht jeder Anbieter, alte Rufnummern mitzunehmen – das sollte vorab geklärt werden. Achten sollte man beim Wechsel des Telekom-Anbieters laut Verbraucherzentrale auch auf die korrekte Eingabe aller Daten. Scheitert der Wechsel innerhalb eines Kalendertages dennoch, sollte die Beschwerde gleichzeitig an beide Anbieter und auch an die Bundesnetzagentur geschickt werden. Bei einer gesetzeswidrigen Unterbrechung der Leitung kann die Bundesnetzagentur Geldbußen in Höhe von bis zu 100.000 Euro verhängen.

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