I-mode

I-mode ist ein 1999 in Japan von NTT DoCoMo eingeführter Portaldienst für internetfähige Handygeräte. Mit i-mode werden Internetinhalte erstellt, die speziell auf die Ansprüche von Mobiltelefonen und deren kleinen Displays zugeschnitten sind. I-Mode konkurriert somit direkt mit WAP. Die i-mode Seiten werden mit der auf der CHTML-Markup Language basierenden i-HTML Sprache kodiert. Um die Texte, Bilder und Grafiken korrekt darstellen zu können, benötigt man jedoch ein i-mode-fähiges Endgerät. Deutschland wurde i-mode im Rahmen der CeBit 2002 eingeführt, wenige Jahre später jedoch auf Grund mangelnder Kundenakzeptanz wieder eingestellt. In einigen europäischen Ländern bieten Anbieter vereinzelt ebenfalls i-mode Dienste an, wie beispielsweise O2 in Grossbritannien, Bouygues Télécom in Frankreich, Globul in Bulgarien und Telefónica Moviles in Spanien. Der grosse Erfolg ist jedoch in Europa ausgeblieben. In Japan hingegen ist der i-mode Dienst mit über 50 Millionen Nutzern nach wie vor der erfolgreichste mobile Datendienst.

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