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Samsung Handys, Smartphones, Tablets und Smartwatches

Samsung

Samsung hat nicht nur ein breites Portfolio in allen Preisklassen zu bieten, man hat auch den Erfolg leistungsfähiger Multimedia-Handys für sich nutzen können. Der koreanische Konzern ist sowohl bei Handys insgesamt als auch bei Smartphones erfolgreich. Die High-End-Modelle von Samsung, namentlich die Samsung-Galaxy-Reihe, gelten als die größte Konkurrenz für das iPhone.

Hier finden Sie eine Übersicht der Handys, Smartphones, Tablets und Smartwatches von Samsung.

Samsung Galaxy: Legendäre Smartphone-Reihe aus Korea

Viele kennen Samsung hierzulande als einen der führenden Hersteller von Smartphones, Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräten. Die Samsung Group ist aber ursprünglich ein Mischunternehmen, das aus mehr als 80 Firmen besteht und etwa 500.000 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Branchen, darunter Lebensmittelhandel, Maschinenbau und Dienstleistungen, beschäftigt.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Samsung begann als Lebensmittelladen und wurde schließlich zum größten Elektronikhersteller der Welt.
  • Das Unternehmen ist ein Garant für Innovationen wie zum Beispiel das biegbare Display.
  • Durch die breite Verzweigung des Unternehmens kann Samsung auch kleine Flauten leichter ausgleichen als andere Mitbewerber der Elektronikbranche.

Inhaltsverzeichnis

    Die Geschichte der Unternehmensgruppe Samsung

    Gegründet wurde das südkoreanische Unternehmen von Lee Byung-Chull im Jahr 1938 als Lebensmittelhandel in Taegu. Der Name Samsung bedeutet übersetzt „Drei Sterne“ und steht für die drei Söhne des Firmengründers. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog das Unternehmen in die Hauptstadt Seoul, wo es zunächst durch den Koreakrieg zerstört wurde. 1953 errichtete die Firma unter dem Namen „Cheil Jedang“ die erste Zuckerraffinerie Südkoreas in industriellem Maßstab und etablierte sich bis zum heutigen Tag zum größten Nahrungsmittelhersteller Südkoreas. Außerdem gründete man Unternehmen im Textilbereich und dem Transportgewerbe. Gegenwärtig ist Samsung der größte unter den sogenannten Jaebeol – das sind große Mischkonzerne, bei denen ein Familienclan erhebliche Anteile hält oder sogar die Firma kontrolliert. Zu den Jaebeol zählen zum Beispiel auch die LG Group, Hyundai oder die aus Samsung hervorgegangene CJ Group.

    Samsung Electronics: Aufstieg zum Elektronik-Giganten

    Mit dem 1969 gegründeten Tochterunternehmen „Samsung Electronics“ stieg der Konzern schließlich in den Elektronikmarkt ein und konzentrierte sich frühzeitig auf Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte. Man schloss sich mit den japanischen Unternehmen NEC und Sanyo zusammen und produzierte erst Fernsehgeräte, Bildröhren und Radios. In den 1980er Jahren war Samsung Electronics zeitweise der weltgrößte Hersteller von tragbaren Fernsehgeräten. Auf Betreiben der koreanischen Regierung begann das Unternehmen mit der Entwicklung von Halbleitern, speziell Speicherchips. Ende der 1990er Jahre wurde Samsung Electronics zu einem der wichtigsten Zweige des Konzerns. Heute ist Samsung Electronics globaler Marktführer in den Bereichen Smartphones, Fernseher und Speicherchips. Auch bei der Halbleiterfertigung und bei SSDs gehören die Koreaner zur Weltspitze.

    Samsung als Vordenker auf dem Mobiltelefon-Markt

    Die Koreaner gehören zu den Pionieren unter den Herstellern von Mobiltelefonen, denn bereits im Jahr 1988 kam das Samsung SH-100 auf den Markt. Auch das erste klappbare Handy stammte von Samsung: das SCH-800, das zu Beginn der 90er Jahre ein sehr beliebtes Format darstellte. Das Samsung World Phone war 2004 das erste Mobiltelefon auf dem US-amerikanischen Markt, das die High-Speed-Übertragung bei GSM und CDMA unterstützte. Der Handyhersteller gehörte zu den Gründungsmitgliedern der von Google initiierten Open Handset Alliance, deren Ziel die Schaffung von offenen Standards für Mobilgeräte ist. 2009 kam mit dem i7500 das erste Samsung-Smartphone mit Android in den Handel. Das erste Handy, das LTE unterstützte, war das Samsung SCH-r900 aus dem Jahr 2010.

    Mit dem Samsung Galaxy S an die Spitze der Handy-Produzenten

    Im Juni 2010 folgte schließlich der Startschuss für die bekannte S-Reihe, mit der Samsung Apple als erfolgreichsten Smartphone-Hersteller ablöste. Das Samsung Galaxy S war zu diesem Zeitpunkt das dritte Android-Smartphone der Koreaner. Mit seinem Super-AMOLED-Display erregte es umgehend großes Aufsehen. Das vier Zoll große Display löste – für damalige Verhältnisse unglaubliche – 800 × 480 Pixel auf. Auch die 5-Megapixel-Kamera und der ein GHz schnelle Single-Core-Prozessor überzeugten sowohl Kritiker als auch Konsumenten. Das Galaxy S verkaufte sich insgesamt rund 25 Millionen Mal. Auch die Nachfolgemodelle setzten immer wieder neue Standards auf dem Handymarkt.

    So war das Samsung Galaxy S4 bei seinem Start im März 2013 das erste Smartphone mit OLED-Display in Full-HD-Auflösung. Ihre Innovationsfähigkeit stellte Samsung auch mit dem Galaxy S4-Zoom unter Beweis, indem sie eine Superzoom-Kompaktkamera mit einem Smartphone verschmelzen ließen. Den nächsten Clou präsentierten die Koreaner mit dem Samsung Galaxy S5 und dessen Autofokus-Mechanismus der 16-Megapixel-Kamera, der bislang nur bei fortschrittlichen Kameras zum Einsatz kam. Auch der Fingerabdruckscanner und das wasserfeste Gehäuse trugen zur besonderen Beliebtheit des Samsung Galaxy S5 bei. Der Nachfolger, das Samsung Galaxy S6, tauschte das wasserfeste Gehäuse gegen ein überzeugendes edles Design. Vor allem das Samsung Galaxy S6 Edge erfreute sich großer Beliebtheit und setzte mit seinen abgerundeten Kanten wieder neue Design-Maßstäbe.

    Das Betriebssystem Android

    Android ist ein quelloffenes Betriebssystem. Entsprechend können App-Entwickler ihre Anwendungen im Android Play Store unkompliziert und schnell veröffentlichen. Dies ist bei iOS nicht möglich: Hier muss innerhalb eines längeren Prozesses jede App zugelassen werden, bevor sie im App Store angeboten werden können. Regelmäßig werden Updates des Betriebssystems auf die neueste Version durchgeführt. Die Versionen sind alphabetisch aufsteigend nach Süßspeisen benannt – von „Cupcake“ über „Éclair“ bis zu „Ice Cream Sandwhich“. Android 6.0 erschien im Jahr 2016 unter dem Namen „Marshmallow“. Im Jahr 2017 folgt die Android-Version „Nougat“.

    Digitale Sekretärin: Was ist Cortana?

    Was bei Apple Siri, ist bei Android Cortana: Die Software wurde von Microsoft für Windows Phone und Android entwickelt. Cortana kann als persönliche digitale Assistentin Sprachbefehle entgegennehmen und Suchanfragen im Internet durchführen. Zudem kann sie Termine speichern und Erinnerungen senden. Zudem soll Cortana den Nutzer mit der Zeit „kennenlernen“ und Suchen und Anfragen entsprechend der persönlichen Vorlieben beantworten können.

    Das Samsung Galaxy Note 7 und das Problem mit den Akkus

    Der aktuelle Vertreter der Galaxy-Serie, das Galaxy Note 7, sorgte Ende 2016 für Schlagzeilen, nachdem die Akkus zahlreicher Geräte in Brand gerieten. Samsung musste das Galaxy Note 7 wegen fehlerhaft produzierter Batterien vom Markt nehmen. In einer ausführlichen Erklärung präsentierte Samsung als Ursache die Akkus. Das Unternehmen könnte aber seinem gescheiterten Galaxy Note 7 in diesem Jahr neues Leben einhauchen. Statt alle zurückgerufenen Geräte zu zerstören, erwägt der Konzern scheinbar das sogenannte Refurbishment der Smartphones. So plant Samsung den Verkauf von aufgearbeiteten Geräten mit anderen Akkus, wobei der Vertrieb auf ausgewählte Regionen beschränkt bleiben soll. Demnach sei beabsichtigt, die aufbereiteten Smartphones unter anderem in Indien und Vietnam zu verkaufen. Allerdings werden diese Smartphones in einigen Details vom Galaxy Note 7 abweichen. Dabei werden sie mit einem anderen, neuen Akku ausgerüstet, der keine akute Brandgefahr mehr aufweisen und auch sonst noch einmal ausführlich auf Funktionsfähigkeit geprüft werden soll. Wahrscheinlich wird dabei auch gleich eine aktualisierte Version des Android-Betriebssystems vorinstalliert.

    Samsung gegen Apple: Zwei Giganten streiten um Android

    Die Galaxy-Smartphones waren auch der Auslöser für den langjährigen Patentkrieg zwischen Apple und Samsung. Apples Firmenchef Steve Jobs sah in Googles Android lediglich eine schlechte Kopie des eigenen Betriebssystems iOS. Apple konnte aber Google selbst juristisch nicht angreifen, weil es das mobile Betriebssystem nicht als kommerzielles Produkt vermarktet. Stattdessen traf die Attacke Samsung: Das Unternehmen gilt mit der Samsung Galaxy-Serie nicht nur als größter Konkurrent des iPhones, sondern auch als wichtigster Hersteller von Android-Geräten. Im Jahr 2011 reichte Apple in den USA Klage gegen Samsung ein – mit der Begründung, das Galaxy S sei eine Kopie des patentierten Designs und der Benutzeroberfläche des iPhone. Umgehend reagierte Samsung mit Gegenklagen, woraufhin Apple wiederum den Klageball zurückspielte. Dies führte zu unterschiedlichen gerichtlichen Entscheidungen. Letztlich wurde Samsung im Jahr 2014 zur Zahlung einer Summe im dreistelligen Millionen-Bereich an Apple verurteilt. Im August desselben Jahres schlossen die Unternehmen eine Art Waffenstillstand. Nicht zuletzt ist Samsung der wichtigste Lieferant von Hardware-Komponenten für iPhone und iPad.

    Ein Ausblick: Samsung Gear VR und flexible Displays

    Mit dem Modell „Samsung Gear VR“ sind die Koreaner auch auf dem Markt der Virtual-Reality-Brillen von Beginn an vertreten. Die Gear VR ist die erste für den Massenmarkt taugliche VR-Brille. Zu einem Preis, der auch für den durchschnittlichen Kunden vertretbar ist, kommt man gemeinsam mit dem Galaxy 7 in den Genuss der virtuellen Realität. Erste Produkttests sind bereits vielversprechend verlaufen und weitere Brillen-Versionen sollen folgen. Zudem steht Samsung kurz davor, die nächste große Innovation auf den Markt zu bringen: Bieg- und faltbare AMOLED-Displays. Diese sollen unter anderem zusätzlich mit exzellenten Kontrasteigenschaften und einem gegenüber herkömmlichen LCD-Bildschirmen äußerst niedrigen Energieverbrauch überzeugen. Laut verschiedenen Medienberichten sollten diese flexiblen Bildschirme möglicherweise noch im Jahr 2017 in die Massenproduktion gehen.