Haftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung - Risiken absichern!

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Haftpflichtversicherung: Was muss ich wissen?

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Trotz ihres Namens ist die Haftpflichtversicherung keine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung.
  • Die Haftpflichtversicherung deckt keine Ansprüche zwischen Familienmitgliedern ab, die in einem Haushalt leben.
  • Die Kosten für eine Haftpflichtversicherung beginnen beispielsweise für Singles mit circa 25 Euro / Jahr.
Inhaltsverzeichnis

    Die Haftpflichtversicherung ist die Versicherung, die jeder Deutsche braucht. Sie springt bei Schäden ein, die der Versicherte nicht vorsätzlich verursacht hat. Alles Wissenswerte zu Tarifen, Deckungssummen und Versicherungsvarianten finden Sie hier!

    Die Haftpflichtversicherung schützt im Fall der Fälle

    Ein unachtsamer Moment genügt: Sie haben Ihren Kaffee über den neuen Laptop des Kollegen gekippt. Eine vergessene Adventskerze setzt den Kranz und das Wohnzimmer in Brand. Ihr Sohn schießt einen Fußball auf die Straße und ein Radfahrer stürzt schwer. Hunderte oder Tausende Euro sind oft nötig, um so entstandene Sach- und Personenschäden zu decken. Aus dem Unfall wird eine finanzielle Belastung, die sogar zum Ruin führen kann. Haftpflichtversicherungen springen in diesen Fällen ein: Sie sichern den Versicherten vor den finanziellen Forderungen der Geschädigten ab. Haftpflichtversicherungen gibt es in zahlreichen Varianten. Die bekanntesten sind die private Haftpflichtversicherung und die Kfz-Haftpflicht. Während jeder Autofahrer eine Kfz-Haftpflicht haben muss, ist die private Haftpflicht in Deutschland eine freiwillige Versicherung. Fachmagazine wie Stiftung Warentest aber weisen darauf hin: Eine private Haftpflichtversicherung ist wichtiger als jede Rechtsschutz- oder Hausratversicherung.

    Wie ist eine Haftpflichtversicherung aufgebaut?

    Unabhängig davon, um welche Art von Haftpflichtversicherung es sich handelt, hat jede Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme. Zusammen mit der Selbstbeteiligung, den mitversicherten Personen und Zusatzdeckungen bestimmt diese die Kosten der Police. Die Deckungssumme gibt an, bis zu welchem Betrag die Haftpflichtversicherung für Schäden einspringt. Die Haftung von Privatpersonen ist in Deutschland rechtlich nicht begrenzt, sodass hohe Deckungssummen von Vorteil sind. Die Leistungen der verschiedenen Haftpflichtversicherungen unterscheiden sich aber nicht nur in Deckungssumme und Selbstbeteiligung. Verbraucher sollten die verschiedenen Tarife – und vor allem Rabatte und Ausnahmeregelungen – genau studieren und vergleichen. Neben der verbreiteten privaten Haftpflichtversicherung gibt es zahlreiche Sonderformen der Haftpflichtversicherung, etwa die Berufshaftpflicht, die Pferdehalterhaftpflicht oder die Gebäudehaftpflicht. Wir informieren Sie hier zu den Details.

    Die Ausfalldeckung: Wichtiges Extra für die private Haftpflicht

    Was passiert, wenn ein Dritter einen Schaden an Ihrem Eigentum verursacht? Dann ist zu hoffen, dass der Verursacher eine Haftpflichtversicherung hat – Ihre eigene Versicherung zahlt nur, wenn Sie Schäden bei Dritten verursachen. Was aber, wenn der verursachende Dritte keine Haftpflichtversicherung hat und den Schaden nicht aus eigener Tasche ersetzen kann? Im schlimmsten Fall bleiben Sie auf dem Schaden sitzen. Um das zu verhindern, bieten Versicherer eine sogenannte Ausfalldeckung oder Forderungsausfall-Versicherung an. Diese springt ein, wenn der Schadensverursacher zahlungsunfähig ist. Damit die Kosten von der Ausfalldeckung übernommen werden, muss ein gerichtlicher Vollstreckungstitel vorliegen. Falls Sie sich für eine Ausfalldeckung entscheiden, achten Sie auf die Mindestsumme und die Höchstsumme: Diese funktionieren wie Selbstbeteiligung und Deckungssumme.

    Vase

    Wie funktioniert eine Haftpflichtversicherung?

    Ihre Haftpflichtversicherung springt ein, wenn Dritte durch Sie Personen- oder Sachschäden erleiden. Dies gilt bis zu einer bestimmten Summe – der Deckungssumme – und bei vielen Versicherungen unter Berücksichtigung einer Selbstbeteiligung. Für die Haftpflicht zahlen Sie einen bestimmten monatlichen oder jährlichen Betrag an Ihren Versicherer.

    Wie wichtig ist eine private Haftpflichtversicherung?

    Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wichtigsten Versicherungen für Privatpersonen. Durch Unachtsamkeit oder einen Unfall können schnell hohe Schäden entstehen, die der Verursacher nicht ersetzen kann. Umgedreht profitieren Sie als Geschädigter von der Haftpflichtversicherung des Verursachers: Sie wissen, dass Ihr Schaden ersetzt wird – unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten des Verursachers.

    Was übernimmt die Haftpflichtversicherung?

    Je nachdem um welche Haftpflichtversicherung es sich handelt, übernimmt sie unterschiedliche Schäden. Allen Haftpflichtversicherungen ist in der Regel gemeinsam, dass vorsätzlich verursachte Schäden nicht übernommen werden. Ansprüche zwischen Familienmitgliedern, die in einem Haushalt leben, werden gemeinhin ebenfalls nicht abgedeckt. Sogenannte „echte Vermögensschäden“ werden von Haftpflichtversicherungen für Privatpersonen im Normalfall nicht übernommen.

    Wie schließe ich eine Haftpflichtversicherung ab?

    Eine Haftpflichtversicherung schließen Sie mit einem Versicherer ab. Am einfachsten ist die Recherche im Internet. Über Vergleichsportale informieren Sie sich über die auf dem Markt angebotenen Policen. Haben Sie die passende für Ihren Bedarf gefunden, so können Sie die Haftpflichtversicherung direkt online abschließen.

    Wie viel kostet eine Haftpflichtversicherung?

    Wie teuer eine Haftpflichtversicherung ist, hängt unter anderem von Ihrem Alter und Familienstand, der Deckungssumme, den Zusatzleistungen, der Selbstbeteiligung und dem Tarif ab. Wie oft Sie die Haftpflichtversicherung zahlen, bestimmen ebenfalls die vereinbarten Modalitäten. Sie können den Beitrag zumeist monatlich, halbjährlich oder jährlich zahlen. Eine private Haftpflichtversicherung für Singles ist bereits ab etwa 25 Euro im Jahr zu haben (Stand: Mai 2016). Eine Haftpflichtversicherung für Studenten kann zu ähnlichen Preisen abgeschlossen werden. Haftpflichtversicherungen für Familien sind zumeist teurer.

    30. September

    Wie kündige ich meine Haftpflichtversicherung?

    Die meisten Haftpflichtversicherungen können mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden. Das bedeutet: Gilt Ihr Vertrag ab dem ersten Januar, müssen Sie die Haftpflichtversicherung spätestens zum 30. September kündigen. Kündigen Sie nicht, verlängert sich die Laufzeit des Vertrags um ein weiteres Jahr. Im Schadensfall greift ein Sonderkündigungsrecht: Nach Leistung bzw. Ablehnung der Kosten haben Sie einen Monat Zeit, eine außerordentliche Kündigung auszusprechen. Zusätzlich haben Sie das Recht, Ihre Police bei einer Beitragserhöhung außerplanmäßig zu kündigen.

    Wie wechsle ich die Haftpflichtversicherung?

    Bevor Sie die Haftpflichtversicherung wechseln können, müssen Sie den bestehenden Vertrag kündigen (siehe „Wie kündige ich meine Haftpflichtversicherung?“). Es wird unterschieden zwischen der ordentlichen und der außerordentlichen Kündigung. Erstere ist drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres schriftlich einzureichen, letztere ist etwa bei einer Beitragserhöhung möglich und unabhängig von Fristen und Laufzeiten.

    Wie hoch sollte die Versicherungssumme bei einer Haftpflichtversicherung sein?

    Die Höhe der Deckungssumme hängt von der jeweiligen Art der Haftpflichtversicherung ab. Als Faustregel gilt: Je höher, desto besser. Höhere Versicherungssummen haben nur einen geringen Einfluss auf die Beiträge, können im teuren Schadensfall aber den finanziellen Ruin verhindern. Für die private Haftpflichtversicherung werden als Deckungssumme fünf Millionen Euro für Sach- und Personenschäden empfohlen. Vorsicht: Bei manchen Policen werden die Deckungssummen für Personen- und Sachschäden getrennt vereinbart. Achten Sie vor allem auf eine ausreichend hohe Deckungssumme bei Personenschäden!

    Wie oft kann ich meine Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen?

    Prinzipiell können Sie Ihre Haftpflichtversicherung beliebig oft in Anspruch nehmen. Bei jeder Inanspruchnahme gibt es ein Sonderkündigungsrecht sowohl für Sie als auch für Ihren Versicherer. Bei verdächtig häufigen Schadensmeldungen kann es passieren, dass Ihr Versicherer von diesem Kündigungsrecht Gebrauch macht.

    Wie meldet man einen Schaden bei der Haftpflichtversicherung?

    Kommt es zum Schadensfall, so sollten Sie den Schaden Ihrer Haftpflichtversicherung melden. Die Meldung muss nach dem sogenannten Versicherungsvertragsgesetz innerhalb von einer Woche nach Schadensfall erfolgen. Informieren Sie dazu einfach Ihren Versicherer und schildern Sei genau, wie es zum Schaden kam. Vor allem die Kontaktinformationen der Geschädigten braucht Ihre Versicherung. Wichtig: Geben Sie keine Zahlungszusagen und treffen Sie keine Aussagen über die Schadensersatzpflicht ab ohne Rücksprache mit Ihrer Versicherung.

    Unterschrift setzen

    Wie schreibe ich einen Bericht für die Haftpflichtversicherung?

    Je nach Haftpflichtversicherung unterscheiden sich die Anforderungen an die Schadensmeldung. Vor allem der Bericht an die Kfz-Haftpflichtversicherung sollte den Vorgaben entsprechen. Im Allgemeinen muss der Bericht für die Haftpflichtversicherung den Schadenshergang möglichst genau schildern. Fotos und andere Dokumente, die den Schaden und die Kosten belegen (zum Beispiel ärztliche Atteste oder Rechnungen), sind unabdingbar.

    Wie lange dauert es, bis die Haftpflichtversicherung zahlt?

    Die Schadensregulierung fordert Geduld. Rechtlich geregelt ist, dass der Versicherer mit dem Abschluss der Feststellung des jeweiligen Falls und der Einschätzung der Leistung zahlen muss. Wie lange die Überprüfungszeit dauern darf, ist nicht einheitlich geregelt. Manche Gerichte kamen zu dem Ergebnis, dass etwa zwei Wochen für die Prüfung ausreichend sind. Im Regelfall aber vergehen zwischen Meldung und Zahlung vier bis sechs Wochen.

    Wie kann ich die Haftpflichtversicherung von der Steuer absetzen?

    Die private Haftpflichtversicherung, die Kfz-Haftpflicht und viele andere Haftpflichtversicherungen sind von der Steuer absetzbar. Sie gelten als sonstige Vorsorgeaufwendung. Wenn Sie Ihre Einkommenssteuererklärung ausfüllen, nutzen Sie die „Anlage Vorsorgeaufwände“, um die entsprechenden Beiträge einzutragen.

    Wie lange ist ein Kind in der Haftpflichtversicherung mitversichert?

    In der Regel gilt die Haftpflichtversicherung für die ganze Familie. Neben Ihnen als Versicherungsnehmer sind auch Ihr Lebenspartner und Ihr Nachwuchs mitversichert. Ihre Kinder sind generell mitversichert, solange sie minderjährig sind. Auch nach Erreichen der Volljährigkeit sind sie mitversichert, sofern sie ledig und noch in Ausbildung sind. Adoptiv-, Stief- und Pflegekinder sind ebenfalls mitversichert.

    Was sind deliktunfähige Kinder?

    Kinder im Alter von unter sieben Jahren gelten als deliktunfähig. Das bedeutet, dass sie nicht für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden können. Die Altersgrenze bei Verkehrsschäden liegt sogar darüber, nämlich bei unter zehn Jahren. Das bedeutet: Wenn Sie als Eltern Ihre Aufsichtspflicht nicht verletzen und Ihr Kind einen Schaden anrichtet, so zahlt die Haftpflichtversicherung nicht. Mit privatem Vermögen müssen Sie für den Schaden ebenfalls nicht haften. Der Geschädigte geht in diesem Fall leer aus.

    Wie viel zahlt eine private Haftpflicht für einen Brillenschaden?

    Der Brillenschaden ist einer der häufigsten Fälle, in denen die Haftpflichtversicherung eingeschaltet wird: Jährlich gibt es rund 200.000 Schadensmeldungen, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schreibt. Handelt es sich um einen „echten“ Brillenschaden – und nicht um einen Versicherungsbetrug – zahlt die Versicherung eine Schadenhöhe, die von folgenden Faktoren abhängt:

    Was bei einem Brillenschaden entscheidet:

    Alter der Brille
    eventuelle Beschädigungen und Abnutzung von Fassung und Gläsern
    Neupreis der Brille

    Beim Brillenschaden findet im Allgemeinen kein Ersatz des Neuwertes statt. Die Berechnung des zu ersetzenden Zeitwertes variiert von Fall zu Fall.

    Wie wird der Haftpflichtversicherungsbetrug bestraft?

    Neben dem Verlust des Versicherungsschutzes und der Nichtzahlung des Schadens hat ein Versicherungsbetrug weitere strafrechtliche Folgen. In den meisten Fällen erstattet der Versicherer eine Strafanzeige. Bei Verurteilung drohen Geldstrafen und Haftstrafen bis zu fünf Jahren. In besonders schweren Fällen kann die Haftstrafe bis zu zehn Jahre betragen. Auch der Versuch des Versicherungsbetrugs ist strafbar.

    Wie hoch ist die derzeitige Versicherungssteuer in der Haftpflichtversicherung?

    Die Versicherungssteuer für die private Haftpflicht beträgt im Jahr 2016 weiterhin 19 Prozent, in gleicher Höhe liegt die Versicherungssteuer für die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.

    Welche anderen Haftpflichtversicherungen gibt es?

    Die private Haftpflichtversicherung ist Standard, ebenso ist die klassische Kfz-Haftpflicht den meisten vertraut. Neben der privaten Haftpflicht gibt es folgende Varianten:

    Andere Haftpflichtversicherungen im Überblick:

    Bauherrenhaftpflicht:
    Diese Versicherung bietet Schutz gegen gesetzliche Schadensersatzansprüche bei der Durchführung eines Bauvorhabens. Wenn Sie die Verkehrssicherungspflichten verletzen und es kommt dadurch zum Schadensfall, springt die Bauherrenhaftpflicht ein. Eine entsprechende Versicherung ist – wenn auch zumeist auf eine bestimmte Bausumme beschränkt – in der privaten und der Betriebshaftpflicht oftmals enthalten.

    Berufshaftpflicht:
    Diese ist eine wichtige Versicherung für bestimmte Berufe, die aufgrund ihrer Tätigkeitsfelder ein hohes Risiko mit sich bringen, einen Vermögensschaden anzurichten. Folgende Berufe gehören dazu: Rechtsanwälte, Steuerberater, Ingenieure, Ärzte, Architekten, Übersetzer.

    Betriebshaftpflicht:
    Sie ist vergleichbar mit der Berufshaftpflicht, jedoch für Freiberufler, Unternehmer, Gewerbetreibende und Handwerker gedacht. Die Betriebshaftpflicht deckt Haftpflichtrisiken der genannten Gruppen ab. Der Versicherungsschutz gilt für den Versicherten und alle Mitarbeiter des jeweiligen Betriebs.

    Gebäudehaftpflicht:
    Die Gebäudehaftpflicht springt ein, wenn Dritte durch eine Ihnen gehörende Immobilie oder ein Ihnen gehörendes Grundstück zu Schaden kamen. Beachten Sie jedoch, dass Sie vermietete Immobilien und selbst genutzte Wohnungen oftmals auch in Ihrer privaten Haftpflicht versichern lassen können.

    Tierhalterhaftpflicht:
    Tierhalter können für Schäden, die ihr Haustier anrichtet, haftbar gemacht werden. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung schützt Sie als Tierhalter vor diesen Schadensersatzansprüchen. Vor allem für Besitzer großer Tiere wie Pferde oder Hunde ist die Versicherung wichtig. Dagegen sind Kleintiere – inklusive Katzen – in der privaten Haftpflicht miteingeschlossen.

    Jagdhaftpflicht:
    Wer einen Jagdschein besitzt oder beantragen will, braucht eine Jagdhaftpflicht. Sie deckt eventuelle Schadensersatzansprüche ab, die mit der Jagd verbunden sind und nicht unter die private Haftpflicht fallen. Darüber hinaus umfasst die Jagdhaftpflicht üblicherweise auch eine Tierhalterhaftpflicht.

    Kfz-Haftpflicht:
    Die Kfz-Haftpflichtversicherung deckt Schadensersatzansprüche von Dritten, die der Versicherte durch Betrieb eines Pkw verursacht, zum Beispiel bei einem Autounfall. Die Kfz-Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben.

    Pferdehalterhaftpflicht:
    Sie ist die Tierhalterhaftpflicht für Pferdebesitzer. Wenn Ihr Pferd anderen Schäden zufügt, haften Sie als Halter. Die Pferdehalterhaftpflicht übernimmt die Ansprüche Dritter.

    Hundehalterhaftpflicht:
    Die Hundehalterhaftpflicht ist ein Sonderfall der Tierhalterhaftpflicht, der für Hundebesitzer von Interesse ist. Insbesondere gilt das für Halter von Kampfhunden: In vielen Bundesländern sind diese sogar zum Abschluss einer Hundehaftpflicht gesetzlich verpflichtet. Die Versicherung umfasst neben dem klassischen Haftpflichtanteil oftmals einen Hundehalterrechtsschutz.

    Katzenhalterhaftpflicht:
    Diese ist ein weiterer Spezialfall der Tierhalterhaftpflicht. Im Unterschied zur Haftpflicht für Hunde und Pferde ist eine gesonderte Katzenhalterpflichtversicherung jedoch nicht notwendig: Katzen sind wie andere kleine Haustiere (Kaninchen, Hamster, Wellensittiche) in der privaten Haftpflichtversicherung mitversichert.

    Vermögensschadenhaftpflicht:
    Die Vermögensschadenhaftpflicht ist ein Sonderfall der Berufshaftpflicht und deckt in der Regel nur Vermögensschäden, nicht aber Sach- oder Personenschäden. Wichtig ist sie vor allem für Dienstleister, beispielsweise Rechtsanwälte, Ärzte, Architekten und Steuerberater.

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