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Girokonto wechseln: So gelingt es schnell und stressfrei

Viele Gründe können dafür sprechen, das Girokonto zu wechseln: hohe Kontoführungsgebühren ebenso wie kostenlose Zusatzleistungen bei der Konkurrenz. Doch viele Kunden schrecken vor dem Wechsel zurück. Hier erfahren Sie, wie der Girokonto-Wechsel schnell und stressfrei gelingt.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Direktbanken bieten oftmals bessere Preise als Filialbanken. Jedoch fehlt es dafür an persönlicher Beratung vor Ort.
  • Die Höhe der Zinsen für den Dispo unterscheidet sich von Bank zu Bank. Bis zu fünf Prozentpunkte sind beim Dispo-Zinssatz einzusparen.
  • Viele Banken locken Neukunden mit attraktiven Wechselprämien oder Boni. Verbreitet ist beispielsweise ein Bonus, wenn Sie das neue Girokonto als Gehaltskonto nutzen.
Inhaltsverzeichnis

    Welche Gründe sprechen für den Konto-Wechsel?

    Ein Girokonto ist heutzutage unverzichtbar. Ob Wohnungsmiete, Telefonvertrag, Gehaltseingang, Online-Bestellung oder auch nur der alltägliche Einkauf mit EC-Karte: Ohne ein Bankkonto zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs geht nichts. Doch Girokonto ist nicht gleich Girokonto. Die Angebote der Banken unterscheiden sich in den Leistungen deutlich voneinander. Während die eine Bank ein kostenloses Girokonto erst ab einem bestimmten Gehaltseingang bietet, verlangt die andere Kontoführungsgebühren für jeden Auftrag. Bei manchen Banken ist mit dem Girokonto die Kreditkarte kostenlos inklusive. Auch in der Höhe der Zinsen für den Dispositionskredit (Dispo) unterscheiden sich die Girokonten – fünf Prozent und mehr können zwischen den Dispo-Zinssätzen der Banken liegen. Darum nutzen viele Kunden einen Girokonto-Vergleich, um das für sie beste Girokonto zu finden. Beim Girokonto-Wechsel sind aber einige Fallstricke zu beachten. Mit TopTarif gelangen Sie Schritt für Schritt zum besten Girokonto!

    Vor Girokonto-Wechsel Angebote vergleichen

    Ob es sich für Sie lohnt, die Bank und Ihr Girokonto zu wechseln, hängt von den Angeboten der Konkurrenz ab. Darum steht am Anfang eines jeden Wechsels eine Art Bedarfsanalyse: Welche Leistungen benötigen Sie, für welche sind Sie bereit zu zahlen, welche sollten beim neuen Girokonto inklusiv sein? Folgende Punkte helfen Ihnen beim Vergleich:

    • Direktbanken bieten oftmals bessere Preise als Filialbanken. Jedoch fehlt es dafür an persönlicher Beratung vor Ort.
    • Die Höhe der Zinsen für den Dispo unterscheidet sich von Bank zu Bank. Bis zu fünf Prozentpunkte sind beim Dispo-Zinssatz einzusparen.
    • Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren? Ist das kostenlose Girokonto abhängig vom Gehaltseingang?
    • Gibt es kostenlose Zusatzleistungen wie beispielsweise eine Kreditkarte oder ein Tagesgeldkonto?
    • Wenn Sie häufig im Ausland sind: Welche Gebühren werden für Abhebungen und Kartennutzung im Ausland erhoben?
    • Gibt es andere versteckte Gebühren oder Kosten?
    • Gibt es zusätzliche Prämien oder Programme für Neukunden?

    Mit Wechselprämien und Zusatzkarten Geld sparen

    Kreditkarte

    Viele Banken locken Neukunden mit attraktiven Wechselprämien oder Boni. Verbreitet ist beispielsweise ein Bonus, wenn Sie das neue Girokonto als Gehaltskonto nutzen. Manche Banken belohnen den Wechsel des Girokontos auch mit Gutschriften oder Gutscheinen. Ein weiterer entscheidender Punkt beim Girokonto-Vergleich ist die Zweitkarte. Wenn Sie das Girokonto zusammen mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin nutzen, ist die kostenlose EC-Karte für den Partner ein willkommenes Argument für eine Bank. Bei manchen Girokonten ist auch eine zweite kostenlose Kreditkarte im Angebot enthalten.

    Ein neues Girokonto eröffnen: Identitätsfeststellung

    Das Eröffnen des neuen Girokontos bei Ihrer Wunschbank geht schnell und unkompliziert. Wichtigster Punkt ist die Feststellung der Identität des Kontoinhabers. Wer ein Konto eröffnen will, muss eine sogenannte „Legitimationsprüfung“ durchlaufen. Das geschieht durch die Vorlage des Reisepasses (meist mit Meldebestätigung) oder des gültigen Personalausweises. Im Rahmen der Prüfung werden Name, Geburtsdatum und des Kontoinhabers festgehalten und das vorgelegte Dokument kopiert. Daneben muss der Kunde eine Erklärung darüber abgeben, dass er das Konto auf eigene Rechnung führt (Erklärung der „wirtschaftlichen Berechtigung“). Die Identitätsfeststellung wird entweder von der Bank selbst durchgeführt oder – bei Direktbanken – über das Postident-Verfahren in einer Filiale der Deutschen Post.

    Versand von EC-Karte und PIN

    EC-Karte

    Von der Eröffnung des neuen Girokontos bis zum Empfang der Unterlagen und Dokumente vergehen je nach Bank eine bis vier Wochen. Der Neukunde erhält je nach Geldinstitut und Girokonto neben der EC-Karte und der dazugehörigen PIN beispielsweise TAN-Listen, zusätzliche PINs für Telefon- und Online-Banking oder eine Kreditkarte. Da es bis zum vollständigen Empfang aller benötigten Unterlagen bis zu einen Monat dauern kann, sollte der Kunde mit der Überweisung von Geldern auf das neue Konto warten. Überweisen Kunden bereits ihr gesamtes Geld, haben sie im schlechtesten Fall bis zum Empfang der Unterlagen keinen Zugriff auf den Betrag.

    Kontowechsel-Service: Der einfachste Weg zum neuen Girokonto

    Möchten Sie Ihr Girokonto wechseln, müssen Sie bedenken, dass einige Formalitäten zu erledigen sind. Arbeitgeber, Krankenkasse, Stromanbieter, Internetprovider und andere müssen über den Kontowechsel informiert werden, Einzugsermächtigungen sind neu auszustellen. Auch Daueraufträge müssen neu eingerichtet werden. Viele Banken wollen es ihren Neukunden darum besonders einfach machen: Sie bieten einen Kontowechsel-Service an. Anhand von Formularen richtet Ihre neue Bank die Daueraufträge für Sie ein und informiert Arbeitgeber, Vermieter und andere Zahlungsempfänger. Auch die Kündigung Ihres alten Girokontos wird von der neuen Bank auf Wunsch übernommen. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich, das alte Girokonto noch einige Zeit weiterlaufen zu lassen. So werden bestimmte Gebühren oder Kosten nur sehr selten abgebucht. Mitgliedschaftsbeiträge für Vereine oder die Prämien für Versicherungen beispielsweise werden oftmals nur jährlich fällig. Um sicherzugehen, dass Sie nichts vergessen haben, lohnt sich die Wartezeit.

    Ohne Kontowechsel-Service: Arbeitgeber und Co. informieren

    Email alle Infos im Lexikon

    Das neue Girokonto ist eröffnet. Wenn Ihre neue Bank keinen Kontowechsel-Service anbietet, so müssen Sie die wichtigen Schritte selbst durchführen. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und – sofern zutreffend – andere zahlungspflichtige Institutionen (beispielsweise wenn Sie Kindergeld erhalten) über die Änderung der Kontoverbindung. Auch Stellen wie Versicherungen, Krankenkasse, Vermieter oder Stromanbieter sind über die Änderung zu informieren. Vergessen Sie auch nicht, direkt mit der Mitteilung der neuen Kontodaten auch eine neue Einzugsermächtigung für die entsprechende Institution zu versenden. Auch Vereine, Clubs oder andere Stellen, bei denen Sie Mitglied sind oder ein Abo haben, müssen Sie beim Wechsel informieren.

    Nach dem Wechsel: Kündigungsfristen beachten

    Wenn Sie Ihr Girokonto wechseln, können Sie Ihr altes Girokonto kündigen. Die meisten Girokonten in Deutschland haben keine Kündigungsfrist. Es ist jederzeit möglich, das alte Konto zu kündigen. In manchen Fällen ist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Ihrer Bank jedoch eine Kündigungsfrist festgehalten. Der Gesetzgeber hat dieser aber eine klare Grenze gesetzt: Laut Bürgerlichem Gesetzbuch darf die Kündigungsfrist maximal einen Monat betragen. Längere Kündigungsfristen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind ungültig, sofern sie das Girokonto betreffen. Generell ist es aber zu empfehlen, das alte Konto nicht direkt zu kündigen, wenn Sie das Girokonto wechseln. Das schützt vor Ärger durch Fehlbuchungen. Experten raten, das alte Konto noch mindestens drei bis vier Monate weiterlaufen zu lassen.

    Girokonto-Wechsel: Was ist zu beachten?

    Kredit

    Beim Wechsel des Girokontos ist – nach einem gründlichen Vergleich zwischen verschiedenen Angeboten – vor allem eine Sache zu beachten: Sie müssen alle Stellen informieren, mit denen Sie in regelmäßigem Zahlungsverkehr stehen und die über eine Einzugsermächtigung verfügen oder auf Ihr Girokonto Geld einzahlen. Das betrifft den Online-Versandhändler ebenso wie Ihre Krankenkasse oder Ihren Arbeitgeber. Manche Banken helfen Ihnen beim Girokonto-Wechsel mit einem kostenlosen Wechsel-Service.

    Wie kann ich mein Girokonto wechseln?

    Ihr Girokonto wechseln Sie durch Eröffnung eines neuen Kontos – bei einer Bank mit besseren Konditionen –, die Änderung aller Daueraufträge und, nach einer empfohlenen Wartezeit von drei bis vier Monaten, die Kündigung des alten Girokontos. Um das beste Girokonto für Ihre Bedürfnisse zu finden, lohnt sich ein Girokonto-Vergleich!

    Wie oft soll ich mein Girokonto wechseln?

    Obwohl der Girokonto-Wechsel eine relativ aufwändige Angelegenheit ist, lohnt es sich doch. Zum einen verändern sich Ihre Bedürfnisse als Kunde, etwa durch veränderte Lebensumstände. Zum anderen ist der Wechsel des Girokontos die beste Möglichkeit, um immer die besten Konditionen für Ihr Girokonto zu haben. Ein Beispiel: Auch wenn das allgemeine Zinsniveau sehr niedrig ist, geben Banken diese Einsparung selten durch eine Senkung des Dispo-Zinssatzes an ihre Bestandskunden weiter. Wer aber zu einer Bank wechselt, die mit einem niedrigen Überziehungszinssatz für sich wirbt, kann diesen in Anspruch nehmen und deutlich sparen.

    Kunden-Bewertungen

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    Mehrfach ausgezeichneter Service

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