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Der Gewerbekredit: Finanzierung für das Unternehmen

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Ein Gewerbekredit kann entweder für eine Existenzgründung oder Investitionen im laufenden Betrieb genutzt werden.
  • Der Kreditrahmen und die Laufzeit sind bei einem Gewerbekredit größer als bei einem Privatkredit.
  • Zu den besonderen Konditionen von Gewerbekrediten gehören z. B. bessere Zinskonditionen und die Möglichkeit zur Sondertilgung.

Ob Unternehmensgründung oder wichtige Investition, Gewerbetreibende sind oftmals auf einen Gewerbekredit angewiesen. Welche Arten von Gewerbekrediten es gibt und worauf Unternehmer bei den Konditionen achten müssen, erfahren Sie hier.

Flexibilität und mehr mit dem Gewerbekredit

Mit einem Gewerbekredit geben Kreditinstitute Unternehmen und Gewerbetreibenden die Möglichkeit, Investitionen in ihre Firma zu tätigen. Der Gewerbekredit – auch bekannt als Firmenkredit, Gewerbedarlehen, Unternehmenskredit oder Unternehmerkredit – unterscheidet sich von anderen Kreditarten dadurch, dass damit nicht primär Objekte für den Privatdienst erworben werden sollen. Vielmehr sind die finanzierten Objekte für die Erhaltung oder auch den Aufbau eines Gewerbes gedacht. So kann der Gewerbekredit dazu genutzt werden, Bürobauten, Werkstätten, Hotels, Lager- oder Fabrikgebäude zu finanzieren. Aber auch Maschinen, Computer, Büro- oder Geschäftsausstattung fallen in den Bereich des Gewerbekredits. Je nach Bonität und Sicherheiten des Gewerbetreibenden gestaltet das Kreditinstitut bei der Vergabe eines Gewerbekredits die Konditionen unterschiedlich. Darum lohnt sich der Vergleich der vielfältigen Angebote, etwa online mit einem Gewerbekredit-Rechner.

Welche Arten des Gewerbekredits gibt es?

Allgemein kann der Gewerbekredit in vier Arten unterteilt werden:
  • laufende Ratenkredite
  • Gewerbekredite für die Existenzgründung
  • Immobiliendarlehen
  • Kontokorrentkredite

Ein laufender Ratenkredit ähnelt am ehesten dem Konsumkredit: Der Unternehmer nimmt einen Kredit auf, um etwa Investitionen in den Fuhrpark, Maschinen oder Büroausstattungen zu tätigen. Die Tilgung erfolgt zu den mit der Bank ausgehandelten Konditionen. Ein Immobiliendarlehen funktioniert vergleichbar, jedoch hat das Kreditinstitut eine zusätzliche Sicherheit – die finanzierte Immobilie selbst. Ein Gewerbekredit für Existenzgründer unterscheidet sich von anderen Unternehmenskrediten darin, dass der Gründer nicht auf ein bestehendes Unternehmen mit Sach- und Geldwerten verweisen kann. Vielmehr muss er das Kreditinstitut von seiner Geschäftsidee und seinen Kompetenzen überzeugen. Bei einem Kontokorrentkredit gewährt die Bank dem Kreditnehmer einen Verfügungsrahmen – vergleichbar dem Dispositionskredit (Dispo) bei Girokonten. Mit dem Kontokorrentkredit können Unternehmer kurzfristige Liquiditätsengpässe ausgleichen oder wichtige Wareneinkäufe vorfinanzieren.

Wer bekommt einen Gewerbekredit?

Ein Gewerbekredit richtet sich an Unternehmen und Gewerbetreibende. Er kann sowohl für die Existenzgründung als auch für Investitionen eines bereits bestehenden Unternehmens genutzt werden. Die Antragsunterlagen sowie die Bedingungen der Vergabe und die Konditionen sind von Bank zu Bank verschieden. Generell gesprochen ist die finanzielle Situation des Unternehmens bei der Vergabe von Gewerbekrediten ein wichtiger Faktor. Soll ein Gewerbekredit für die Existenzgründung genutzt werden, können die Unternehmensgründer natürlich nicht auf ein bereits bestehendes geregeltes Einkommen oder die Jahresumsätze des Unternehmens verweisen. Folgende Faktoren entscheiden bei der Existenzgründung mit über die Gewährung eines Unternehmenskredits:

  • Eigenkapitel des Gründers
  • Geschäftsidee, Einschätzung der Innovations- und Marktchancen
  • fachliche und kaufmännische Kompetenz des Gründers
  • Finanzplanung für das Budget und den Geschäftsbetrieb

Darüber hinaus spielt auch das Verhandlungsgeschickt des Existenzgründers eine nicht zu unterschätzende Rolle. Manche Banken haben spezielle Kreditangebote, die sich explizit an Gründer richten. Am bekanntesten sind in diesem Banksegment die Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

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Warum ist ein Gewerbekredit wichtig?

Mit einem Gewerbekredit erhalten Unternehmen die Möglichkeit, auch größere, jedoch für die Marktposition relevante Investitionen zu tätigen, ohne diese vollständig aus dem Eigenkapital finanzieren zu müssen. Ein altes Sprichwort sagt, man müsse Geld investieren, um Geld zu verdienen – Unternehmen wissen von der Wahrheit dieses Satzes. So sind viele Situationen denkbar, in denen für die Erweiterung des Gewerbes oder für Erneuerungen des Fuhrparks und der technologischen Ausstattung hohe Investitionen notwendig werden, um als Gewerbe weiter tätig zu sein oder seine Umsätze signifikant zu erhöhen. Ein Gewerbekredit ist die optimale Lösung, um in solchen Fällen auch ohne ausreichendes, sofort verfügbares Eigenkapital zu investieren. Und für Existenzgründer stellt der Gewerbekredit oftmals die einzige Möglichkeit, die zu Beginn notwendigen Investitionen überhaupt zu stemmen. Zwischen Gründung des Unternehmens und den ersten „schwarzen Zahlen“ vergehen oftmals mehrere Monate. Auch in dieser Zeit ist ein Gewerbekredit unabdingbar, um den laufenden Betrieb zu sichern.

Worin unterscheidet sich ein Gewerbekredit von anderen Krediten?

Im Unterschied zu einem Privatdarlehen kann ein Gewerbekredit nur von Gewerbetreibenden bzw. Unternehmern aufgenommen werden. Er hat gemeinhin einen deutlich größeren Kreditrahmen als ein Privatkredit und wird langfristiger gewährt. Darüber hinaus unterscheidet sich die Antragsstellung deutlich von der Beantragung eines Privatkredits. Der Gewerbetreibende muss etwa Jahresbilanzen, eine sogenannte Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) und eine Finanz- bzw. Liquiditätsplanung bei der Antragsstellung einreichen. Schließlich gehört auch eine sogenannte „Ausfallbürgschaft“ zu den Besonderheiten eines Gewerbekredits. Schließt der Unternehmer eine Ausfallbürgschaft zu seinem Gewerbekredit ab, so übernimmt der Bürge – beispielsweise eine Kommune mit hohem Interesse an Wirtschaftsförderung – das Ausfallrisiko. Bei Abschluss einer Ausfallbürgschaft fallen allerdings zusätzliche Gebühren an. Als Mittel der Kapitalabsicherung ist sie bei Gewerbekrediten recht gebräuchlich.

Welche Vorteile hat ein Gewerbekredit?

Ein Gewerbekredit hat – verglichen mit einem Privatkredit – folgende Hauptvorteile:

  • Größerer Kreditrahmen im Vergleich zum Privatkredit
  • Langfristige Gewährung der Finanzierung
  • Oftmals zusätzliche Vorteile in den Gewerbekredit-Konditionen

Bei einem Gewerbekredit können Unternehmen auf deutlich größere Kreditrahmen zugreifen. Ein Beispiel: Die KfW unterscheidet anhand der Kredithöhe zwischen kleinen, mittleren und großen Unternehmenskrediten; die kleinen liegen bei unter 500.000 Euro, die mittleren zwischen 500.000 und vier Millionen Euro. Nicht bei allen Gewerbekrediten, aber bei vielen gibt es Sonderkonditionen, die für Gewerbetreibende vorteilhaft sind. Dazu gehören:

  • Bessere Zinskonditionen als bei einem Privatkredit
  • Möglichkeit zu Sondertilgungen
  • Unter bestimmten Umständen: Die sogenannte „Festzinshypothek“

Bei Unternehmenskrediten bieten manche Banken die Möglichkeit zu Sondertilgungen und nachträglichen Veränderungen der Tilgungshöhe. Gewerbetreibenden kommt dies entgegen, da sie die finanzielle Belastung durch die Tilgung an die aktuelle Geschäftssituation anpassen können. Bei einer Festzinshypothek garantiert die Bank einen festgelegten Zinssatz für eine festgelegte Laufzeit. Die Kalkulation ist so für den Gewerbetreibenden sicherer und transparenter.

Worauf sollten Unternehmer bei einem Gewerbekredit achten?

Obwohl der Gewerbekredit viele Vorteile bietet, ist eine solide Finanzplanung unabdingbar bei der Beantragung eines Unternehmenskredits. Gewerbetreibende sollten zudem Eventualitäten wie Zahlungsengpässe oder -verzögerungen von Geschäftspartnern bei der Kalkulation des Tilgungsplanes berücksichtigen. Auch eine erhöhte Flexibilität – mit Sondertilgungen und Veränderungen der Tilgung – ist bei der Finanzplanung von Vorteil. Darüber hinaus unterscheiden sich die Gewerbekredite in ihren Konditionen. Je nach Kreditinstitut gibt es verschiedene Ausgestaltungen im Gewerbekredit. Ein Rechner zur Finanzplanung und zum Vergleich hilft dabei, den richtigen Gewerbekredit für das eigene Unternehmen zu finden. Existenzgründer, die einen Unternehmenskredit aufnehmen wollen, sollten auch die Präsentation ihres Geschäftsmodells umsichtig und geschickt planen. Denn mit ihrer Überzeugungskraft und ihrem Ehrgeiz steht und fällt die Bereitschaft der Bank, das Risiko des Gewerbekredits auf sich zu nehmen.

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