Ersparnis durch Fonds ohne Ausgabeaufschlag

Fonds ohne Ausgabeaufschlag online erwerben

Der Ausgabeaufschlag beinhaltet die Beratungs- und Vertriebsgebühr desjenigen, der den Investmentfonds vermittelt bzw. verkauft. Die Höhe des Ausgabeaufschlags ist abhängig vom Fonds und den Vorgaben der Fondsgesellschaft. In der Regel liegt der Ausgabeaufschlag zwischen 0,5 und 10 Prozent der investierten Summe. Freie Fondsvermittler beispielsweise bieten oft günstige Konditionen. Auch direkt über das Internet werden häufig Fonds ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Ebenso können Anleger an manchen Börsen Fonds ohne Ausgabeaufschlag (dafür gegen Maklergebühr) kaufen. Erwerben Sie den Fonds direkt bei einer Investmentgesellschaft, wird in der Regel der volle Ausgabeaufschlag fällig, ebenso bei Banken oder Finanzvertrieben.

Der Ausgabeaufschlag und weitere Kosten eines Fonds

Der Ausgabeaufschlag wird zum Teil für die Provisionszahlungen an die Verkäufer verwendet. Viele Verkäufer werben jedoch damit, dass sie den Ausgabeaufschlag teilweise an die Käufer zurückgeben. Sie erlassen ihren Kunden beispielsweise den Ausgabeaufschlag oder rabattieren diesen. Anleger sollten jedoch darauf achten, dass Sie den Fonds ohne Ausgabeaufschlag nicht mit einer erhöhten Verwaltungsgebühr bezahlen. Neben dem Ausgabeaufschlag können auch noch weitere Gebühren anfallen: So wird in der Regel eine jährliche Verwaltungsgebühr fällig, die bei 0,1 bis 1,75 Prozent des Fondsvermögens liegt. Diese entfällt als Gewinn an die Eigner der Investmentgesellschaft und wird in jedem Fall fällig. Parallel dazu sehen viele Investmentgesellschaften eine Erfolgsvergütung vor. Bei einigen Anbietern kann außerdem eine Kontoführungs- oder Depotgebühr anfallen.

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