OPEC
Die internationale Organisation OPEC (von dem englischen Begriff Organization of the Petroleum Exporting Countries abgeleitet), ist die Organisation Erdölexportierender Länder und wurde 1960 in Baghdad im Irak gegründet. 1965 zog die OPEC nach Wien um, wo sie auch heute noch ihren Hauptsitz hat. Die OPEC Gründungstaaten waren der Irak, Iran, Kuwait, Saudi-Arabien und Venezuela. Später stiessen Katar, Libyen, Indonesien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Algerien, Nigeria und Angola dazu. Zeitweise waren auch Ecuador und Gabun Mitglieder. Heute hat die OPEC 12 Mitgliedsstaaten, die zusammen über rund 75% der weltweiten Erdölreserven verfügen und 40% der weltweiten Erdölproduktion fördern. Ziel der OPEC ist die Stabilisierung des weltweiten Erdölmarkts auf möglichst hohem Preisniveau. Durch die Regelung der Erdölproduktion, beispielsweise durch künstliche Verknappung oder Steigerung der Ölproduktion, kann der weltweite Ölpreis stabilisiert, gedrückt oder angehoben werden. Es gibt festgelegte Förderquoten für die Mitgliedsländer, die jedoch nicht immer eingehalten werden.











