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Festgeld - Hohe Zinsen sichern

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Festgeldzinsen

Festgeld-Zinsen© Denis Junker / Fotolia.com

Beim Festgeld wird eine bestimmte Summe für einen vorher definierten Zeitraum angelegt. Festgeldzinsen werden entweder jährlich oder am Ende der Laufzeit ausgezahlt. Das beste Festgeld-Angebot finden Sie, indem Sie verschiedene Anbieter und ihre Konditionen miteinander vergleichen.

Sichere Anlageform mit garantierter Rendite

Festgeld ist eine gute Anlage für Verbraucher, die eine sichere Geldanlage wünschen und für einen vorher festgelegten Zeitraum auf den Anlagebetrag verzichten können. Festgeld gilt aufgrund der garantierten Einlagensicherung als sichere Anlageform, zudem liegen Festgeldzinsen in der Regel höher als der Tagesgeld-Zinssatz. Die Höhe der Zinsen bei dieser Form der Geldanlage hängt nicht nur von der Laufzeit, sondern auch von einigen anderen Faktoren ab. Vor allem das aktuelle Zinsniveau ist entscheidend für den Festgeldzins. Hierbei spielt der Leitzins der Europäischen Zentralbank eine wichtige Rolle. Viele Banken verlangen eine Mindesteinlage von 5.000 Euro für die Eröffnung eines Festgeldkontos. Einige Banken lassen auch geringere Anlagebeträge zu, allerdings sind hierbei meist die Zinsen niedriger als bei größeren Summen.

Für wen lohnt sich Festgeld?

Geld gut anlegen© tuk69tuk / Fotolia.com

Bei einem Festgeldkonto wird die Laufzeit vorab festgelegt. Solange wie der Vertrag läuft, sind auch die Zinsen garantiert, sodass Sie sich vorher genau ausrechnen können, welche Rendite eine Festgeldanlage verspricht. Eine vorzeitige Auszahlung des angelegten Betrages ist nur mit Verlusten möglich, da bei einer vorzeitigen Kündigung die bis dahin aufgelaufenen Zinsen nicht ausgezahlt werden, der Anleger muss die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Hinzu kommen Verwaltungs- und Stornierungskosten für eine vorzeitige Kontoauflösung. Nur aus „wichtigem Grund“ kann ein Festgeldkonto vor Ablauf der Laufzeit aufgelöst werden. Ein solcher Grund kann die drohende Insolvenz der Bank sein, aber auch ein plötzlicher Hartz-IV-Bezug des Kontoinhabers. Bei einer solchen Kündigung erhält der Kunde sein eingezahltes Geld ohne Abzüge zurück. Möchten Sie Ihr Festgeldkonto zum Ende der Laufzeit auflösen, muss es in der Regel rechtzeitig gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung, verlängert es sich sonst automatisch um die bisherige Laufzeit – zu dem dann aktuellen Zinsniveau.

Nur Geld anlegen, das verzichtbar ist

Bevor Sie sich für ein Festgeldkonto entscheiden, sollten Sie also gründlich überlegen, ob Sie für den vereinbarten Zeitraum auf Ihr Geld verzichten können. Die Laufzeiten schwanken zwischen wenigen Monaten und mehreren Jahren, wobei jede Form Vor- und Nachteile mit sich bringt. Auf Festgeld sollte vorerst verzichten, wer noch Schulden zu tilgen hat. Denn die Zinsen auf Festgeld liegen fast immer unter dem Zinsniveau, das für aufgenommene Kredite fällig wird. Müssen noch Kredite abbezahlt werden, sind Sondertilgungen die bessere Sparvariante.

Gesetzliche Einlagensicherung schützt das Festgeld

Ersparnisse© cirquedesprit / Fotolia.com

Durch die gesetzliche Einlagensicherung sind Geldanlagen in der ganzen EU geschützt. Die Höhe der Einlagensicherung beträgt 100.000 Euro pro Bank und Kunde. Bei Ehepaaren erhöht sich der Betrag auf 200.000 Euro. Gesichert sind alle Gelder auf Tages-, Festgeld-, Giro- und Sparkonten. Muss die Bank Insolvenz anmelden, bekommt also jeder Kunde das von ihm angelegte Geld bis zu einer Höhe von 100.000 Euro zurück. In Deutschland gelten zudem noch weitere Sicherungssysteme, die auch noch höhere Anlagebeträge absichern. Da die Einlagensicherung pro Bank gilt, kann das Geld auf mehrere Banken aufgeteilt werden. So profitieren Sie bei jeder einzelnen Bank von der Sicherheit Ihrer Anlage.

Bei Geldanlage im Ausland die Kreditwürdigkeit berücksichtigen

Legen Sie Ihr Geld im Ausland an, sollte die allgemeine Kreditwürdigkeit des jeweiligen Landes berücksichtigt werden. Dazu geben Ratingagenturen Scores aus, die helfen, die Bonität eines Landes zu beurteilen. Im Bereich von AA bis AAA bewegen sich neben Deutschland zum Beispiel Schweden, das Vereinigte Königreich oder die Niederlande. Schneidet beim Festgeld-Vergleich ein Land im Rating schlecht ab, sollte daher genau abgewogen werden, ob das Angebot gut genug ist, um das schlechte Rating zu ignorieren.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Laufzeiten

Wenige Banken bieten eine Laufzeit von weniger als zwölf Monaten an. Eine Alternative bietet die Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto. Eine kurze Laufzeit kann sinnvoll sein, wenn ein Aufwärtstrend bei Festgeldzinsen erwartet wird. Dann kann mit einer kurzfristigen Geldanlage der Zeitraum überbrückt werden, bis die Zinsen steigen. Auch Anlagen mit ein bis zwei Jahren Dauer eignen sich als kurzfristige Anlage, um Zinsschwankungen abzuwarten. Bei zweijähriger Anlage kann der Zinssatz für Festgeld im Unterschied zu Tagesgeld bereits deutlich attraktiver sein. Sinnvoll sind Anlagen zwischen drei und fünf Jahren. Vor allem bei großen Beträgen macht sich hier der Zinseszinseffekt bereits bemerkbar. Allerdings ist das Geld für die gesamte Laufzeit gebunden. Stehen also größere Ausgaben an, sollte eine kürzere Laufzeit gewählt werden, außer wenn der Anleger problemlos auf das Geld verzichten kann. Eine längere Laufzeit macht nur wenig Sinn. Da der Zins für Festgeld für die gesamte Anlagedauer gleich bleibt, kann bei einer langfristigen Anlage nicht auf Zinsschwankungen reagiert werden. Allgemein gilt: Herrscht ein hohes Zinsniveau, kann eine lange Laufzeit gewählt werden. Sind die Zinsen für Festgeld sehr niedrig, sind kurze Laufzeiten die bessere Wahl.

Wer zahlt die höchsten Zinsen für Festgeld?

Es lohnt sich, die Angebote verschiedener Banken einzuholen, bevor ein Festgeldkonto eröffnet wird. Dabei können auch ausländische Banken mit einbezogen werden. Oft ist die Hausbank die erste Anlaufstelle für die Konto-Eröffnung. Allerdings bieten andere Banken oft bessere Konditionen, mit denen sie Neukunden locken wollen, wie zum Beispiel Bonuszahlungen und Rabatte. Wer sein Geld im Inland anlegen möchte, bekommt die meisten Zinsen oft bei Direktbanken ohne eigenes Filialnetz. Da diese Banken auf Filialen und damit auf eine große Zahl an Mitarbeitern und damit auf Personalkosten verzichten, können die höheren Gewinnspannen an den Kunden weitergegeben werden. Wer auch im Ausland sucht, findet manchmal bessere Angebote. Allerdings sollte hier die Bonität der Bank berücksichtigt werden.

Wann steigen Zinsen für Festgeld?

Festgeldzinsen werden für die gesamte Anlagedauer festgelegt. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine Laufzeit von drei Jahren, werden für das Festgeld Zinsen in der vorher festgelegten Höhe gezahlt. Kommt es zu Zinsschwankungen, ist Ihr Festgeldkonto davon nicht betroffen. Dies kann von Vorteil sein, wenn die Zinsen sinken. Um möglichst flexibel zu bleiben und auf Zinsschwankungen reagieren zu können, entscheiden sich viele Anleger für die sogenannte Zinstreppe. Hierbei wird die Anlage auf drei oder mehr Beträge aufgeteilt und jährlich gestaffelt angelegt. Mit Fälligkeiten nach einem, zwei und drei Jahren kann das Geld nach Ablauf dieser Zeit entweder zu besseren Konditionen wieder angelegt oder anderweitig genutzt werden. Auch eine Aufteilung in Tages- und Festgeld kann sich lohnen. Wird die eine Hälfte als Festgeld angelegt, ist dieses Geld nicht verfügbar und kann gute Zinsen generieren. Ein Tagesgeldkonto bietet bessere Konditionen als ein Girokonto. Im Gegensatz zum Festgeld kann über Tagesgeld frei verfügt werden. So bleibt die Flexibilität erhalten, ohne auf Zinsen zu verzichten.

Wann werden Festgeldzinsen ausgezahlt?

Für die Auszahlung der Festgeldzinsen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Gewählt werden kann zwischen monatlicher oder jährlicher Auszahlung. Auch eine komplette Auszahlung der Zinsen am Laufzeitende ist möglich, allerdings meist nicht empfehlenswert. Bei der Auszahlungsmöglichkeit sollte die Höhe der Anlage berücksichtigt werden. Der jährliche Sparer-Pauschbetrag sieht vor, dass auf derzeit 801 Euro Zinserträge (Summe gilt für Alleinstehende, Stand November 2015) keine Einkommenssteuer fällig wird. Dafür erteilen Anleger ihrer Bank einen Freistellungsauftrag. Bei großen Anlagesummen kann der Sparer-Pauschbetrag schnell überschritten werden, vor allem, wenn der Festgeld-Zins einmalig am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird. Daher empfiehlt es sich, die jährliche Auszahlung zu wählen, damit der Gewinn steuerfrei bleibt.

Wie werden Festgeldzinsen ausgezahlt?

Oft ist die Eröffnung eines Festgeldkontos an ein Tagesgeldkonto gekoppelt, über das die Festgeldzinsen ausgezahlt werden. Es gibt bei Festgeldzinsen entweder die Möglichkeit, sie auszahlen zu lassen oder sie gleich wieder anzulegen, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren. Wird das Geld direkt ausbezahlt, bleibt der Anlagebetrag über die gesamte Laufzeit identisch. Lassen Anleger die Zinsen ihrem Festgeld gutschreiben, erhöht sich der Anlagebetrag kontinuierlich und damit auch die Summe, auf die erneute Zinsen anfallen.

Wie berechnet man Festgeldzinsen?

Die Berechnung von Festgeldzinsen ist relativ einfach. Der angegebene Nominalzins gilt in der Regel pro Jahr, sodass eine Zinsberechnung nach der üblichen Formel für die Zinsberechnung erfolgt. Bei einer Anlagedauer von einem Jahr und einer Summe von 20.000 Euro bedeutet das, dass bei einem Zinssatz von 2 % am Ende 400 Euro Zinsen ausgezahlt werden. Bei längerer Anlagedauer erhöhen sich die Zinsen entsprechend. Festgeldrechner im Internet übernehmen für Sie die Berechnung der Festgeldzinsen. Sie brauchen lediglich die Anlagesumme, die Laufzeit und den Zinssatz eingeben und sehen sofort, welche Rendite Sie erwarten können. Auch die Berechnung von Zinseszinsen ist über einen solchen Rechner möglich. Dies ermöglicht Anlegern ein hohes Maß an Planungssicherheit.

Wie entwickeln sich die Festgeldzinsen?

Festgeldzinsen orientieren sich unter anderem am Leitzins. Sind die Banken auf die Einlagen von Sparern angewiesen, zahlen sie mehr Zinsen. Dadurch werden mehr Anleger verleitet, ihr Geld auf längere Zeit fest anzulegen. Sind die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank aber sehr niedrig, kommen die Banken auch ohne Spareinlagen von Anlegern günstig an Geld. Daher vergeben sie keine hohen Zinsen für Festgeldanlagen. Seit einigen Jahren ist der Leitzins auf einem historisch niedrigen Stand (Stand November 2015). Auch die Festgeldzinsen bewegen sich daher auf einem entsprechend niedrigen Niveau.

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